“Der Feminismus hat nicht die Frau, das weibliche in der Frau befreit, sondern das Männliche in der Frau freigelegt.” (David Deida) Frauen hatten 40 Jahre Zeit, die männliche Seite in sich zu entdecken, zu feiern, auszubauen und sind darauf auch richtig stolz. Mit dieser power treten sie jetzt den Männern gegenüber – in den Kampf.
Parallel wurde das Weibliche in den Frauen bekämpft. Und das ist das Verwerfliche am Feminismus, diese Weiblichkeit wie die Liebe, die Fähigkeit zu Gebären, sich hinzugeben, das wurde und wird missachtet als ”Heimchen am Herd”, ”Gebärmaschine”, Hausmütterchen, ”NUR(!)- Hausfrau”..

Aber das ist ein Blog für Männer- das Problem ist reziprok, umgekehrt proportional das gleiche: Wir Männer haben uns unsere ”spezifische Männlichkeit” schlecht reden lassen, immer schlechter werden Männlichkeit generell, in den extremen Ausformungen von Krieg und Gewalt, Rücksichtslosigkeit und materialistischer Umweltzerstörung ”den Männern” generell und klischeehafter Männlichkeit verächtlich gemacht. Sogar von ”woken” Männern wie Ralf Bönt oder Christoph May.

Wir haben DREI Jobs

  1. Den guten Mann in Dir finden
    Focus weg von den Frauen, WIR sind wichtig! Es ist eine Kultiviertheit, mit IQ und Herz, Selbstachtung und Selbstkritik, die LEBEN in die Frage bringt: “Gute Männlichkeit” Was ist das- für mich? Und hier entscheidet keine Redaktion, kein Bundesfamilienministerium- frage Dich und Deine Freunde!
    Der erste Mann, den wir erlebten, war unser Vater- er ist die erste unserer beiden Wurzeln, die Mutter, die uns in sich getragen und geboren hat, und eben unser Vater. Dessen Gene wir in uns tragen- und wahrscheinlich noch viel mehr: seine WERTE. (Und die Werte unserer Ahnen)
    Also- was kannst Du wirklich gut, wo bist du (sozial) kompetent? WoFür stehst Du? Frage Dich und Deine Freunde!
  2. Was ist meine “WEIBLICHE SEITE“?
    So wie die Frauen ihre “Männliche Seite“ entdeckt und zum, INS Leben gebracht haben, wie sie Karriere machen als Bundeskanzlerin, EU- Präsidentin, Richterinnen, Managerinnen und Lehrerinnen, so Ihre männliche Seiten ausleben in finanzieller Unabhängigkeit, sportliche Wettkämpfe, Selbstbestimmtheit, bis zur (ihnen unbewussten) Rücksichtslosigkeit, so gibt es auch an uns Männern weibliche Aspekte. Als erstes: Unsere Liebe. Nicht nur sexuell, unsere Liebe zur Natur, Kultur, denn: Warum singt der Vogel oder der Sänger, warum malt der Maler oder schreibt der Dichter? Um etwas schönes zu schaffen und- die Weibchen zu beeindrucken mit der Fähigkeit zur Hingabe und Fürsorge. Auch DAS steckt in uns, in jedem von uns! Was lieben wir? Wo sind wir weich, einfühlsam,..?
  3. Du brauchst fast nichts- du kannst alles geben – L(I)EBE “erwachsen“
    Wenn Du erkannt hast, was alles an Werten, Fähigkeiten in dir steckt, wenn Du guten “Selbst-Wert“ erkannt und aufgebaut hast, dann kannst du rauskommen aus Deiner “Bedürftigkeit“ gegenüber Frauen. In Dir stecken so viel gute Männlichkeit (UND Weiblichkeit), so viel Liebe, dass Du zunächst mal gar keine Frau „brauchst“!
    Wer sich also nicht mehr als nach Liebe und Fürsorge bedürftiges Kind sieht, sondern als gebender, männlicher Erwachsener, der zieht eine ganz andere „Qualität“ von Frauen an.

Frau hilft: HTTPS://WWW.WELT.DE/VERMISCHTES/PLUS236621529/IDENTITAETSKRISE-WENN-MAENNER-AN-SELBSTBEWUSSTSEIN-VERLIEREN-WERTVOLLE-RATSCHLAEGE.HTML

„Die Überforderung steht den meisten Männern regelrecht ins Gesicht geschrieben“

„Was empfehlen Sie Männern, die in einer Identitätskrise stecken?

Meiler: Es gibt Männer, die von heute auf morgen ihr Selbstbewusstsein verlieren. Starke Männer, die sagen, sie könnten auf einmal keine Meetings mehr im Beruf gestalten, weil sie Angst haben, den Faden zu verlieren. Mit ihnen rede ich über ihre Wertedefinition: Was ist Ihnen wirklich wichtig im Leben? Häufig erschrecke ich, wie schwer es Männern fällt, diese Frage zu beantworten. Es werden dann Werte genannt, die gar nicht die eigenen sind. Weil sie sich ihrer eigenen Werte nicht bewusst sind, sich fremd geworden sind und fremdbestimmt durchs Leben gehen. Wenn ihnen das bewusst wird, sind sie verzweifelt. Doch es gibt einen Weg aus dieser Einbahnstraße – und auf diesen Weg begebe ich mich mit ihnen.