gefunden auf „Alles Evolution“, dem Blog von Christian Schmidt:
Das Ende der Menschheit? Es könnte früher kommen als wir denken, dank hormonstörender Chemikalien, die die Fruchtbarkeit weltweit mit alarmierender Geschwindigkeit dezimieren. Ein neues Buch namens Countdown von Shanna Swan, einer Umwelt- und Reproduktionsepidemiologin an der Icahn School of Medicine am Mount Sinai in New York, stellt fest, dass die Spermienzahl seit 1973 um fast 60% gesunken ist . Nach der Flugbahn, auf der wir uns befinden, deuten die Untersuchungen von Swan darauf hin, dass die Spermienzahl bis 2045 Null erreichen könnte. Null. Lass das einwirken. Das würde bedeuten, dass es keine Babys gibt. Keine Reproduktion. Keine Menschen mehr. Verzeihen Sie mir, dass ich gefragt habe: Warum beruft die UNO gerade kein Notfalltreffen ein?

Die Chemikalien, die für diese Krise verantwortlich sind, finden sich in allen Bereichen, von Plastikbehältern und Lebensmittelverpackungen über wasserfeste Kleidung und Duftstoffe in Reinigungsprodukten bis hin zu Seifen und Shampoos, Elektronik und Teppichboden. Einige von ihnen, PFAS genannt, sind als „Chemikalien für immer“ bekannt, da sie weder in der Umwelt noch im menschlichen Körper zusammenbrechen. Sie sammeln sich einfach an und verursachen immer mehr Schaden, Minute für Minute, Stunde für Stunde, Tag für Tag. Nun scheint die Menschheit einen Bruchpunkt zu erreichen.

Swans Buch ist erstaunlich in seinen Erkenntnissen. „In einigen Teilen der Welt ist die durchschnittliche Frau mit 20 Jahren heute weniger fruchtbar als ihre Großmutter mit 35 Jahren“, schreibt Swan. Darüber hinaus stellt Swan fest, dass ein Mann heute im Durchschnitt die Hälfte des Spermas hat, das sein Großvater hatte. „Der aktuelle Stand der reproduktiven Angelegenheiten kann nicht mehr lange andauern, ohne das Überleben des Menschen zu gefährden“, schreibt Swan und fügt hinzu: „Es ist eine globale existenzielle Krise.“ Das ist keine Übertreibung. Das ist nur Wissenschaft.

Als ob dies nicht furchterregend genug wäre, haben Swans Forschungen ergeben, dass diese Chemikalien nicht nur die Samenqualität dramatisch verringern, sondern auch die Penisgröße und das Volumen der Hoden verringern . Dies ist nichts weniger als ein umfassender Notfall für die Menschheit.“

Jetzt Chr. Schmidt: „Irgendwie habe ich ähnliches immer wieder mal gelesen und ich meine auch der erste Bericht war lange genug her, dass eigentlich das Ende der Menschheit schon da[r ]gewesen sein müsste.
Die Methode, aus einem Absinken einfach hochzurechnen, halte ich auch nicht für sehr seriös. Aus einem bestimmten Absinken durch bestimmte Stoffe kann nicht geschlussfolgert werden, dass es auch weiter absinken wird. Vielleicht ist die schädigende Wirkung in der Hinsicht bereits ausgereizt. [Fundierte Kritik ist das nicht]

Das bedeutet nicht, dass man sich des Problems nicht annehmen soll. Aber gleichzeitig habe ich ein gewisses Mißtrauen gegen solche „Wir sterben alle aus“-Botschaften.