sagt eine Frau, eine kluge, sehr kluge zumal, Cora Stephan.
Lohnt sich zu lesen: Der Feind in den eigenen Reihen:
Schlurchige Pussies, Frauenversteher, lila Pudel, die nie erwachsenen Muttersöhnchen: „Sobald oft genug behauptet wird, Männer seien gefährlich, unfähig und überflüssig, glauben es irgendwann sogar die Betroffenen selber“, schreibt Holger Fuß. In der Tat. Und genau da, bei den Männern, liegt das Problem. Der verteufelte Mann ist in Wirklichkeit der Komplize einer weiblichen Machtstrategie. Und das hat er bis heute nicht gemerkt.

Denn er hat sich mit seiner aus Feigheit geborenen Anpassung an die aggressivste Variante des Feminismus dort keineswegs beliebter gemacht. Im Gegenteil: Je mehr er sich beugt, desto lustvoller wird nachgetreten. Zwar war er schon in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts als „potenzieller Vergewaltiger“ (Alice Schwarzer) angezählt, aber als rundherum „toxisch“ und als „Abfall“ gilt er erst heute. Es hat also alles nichts genützt: Auch nicht, dass Mann fleißig gendert, damit ja keine Frau auf die Idee kommt, beim Wort „Fußgänger“ oder „Bürgersteig“ komme sie nicht vor. Nichts hat geholfen, keine Bußübung, keine öffentliche Reue, keine großzügige Geste an die Damen, von denen Mann offenbar nicht erwartet hat, dass sie gern die ganze Hand nehmen, wenn man ihnen schon entgegenkommt.“


Nicht ganz neu! Dazu schrieb Doris Lessing (2009):

„Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird“

„Es ist Zeit, dass wir uns fragen, wer eigentlich diese Frauen sind, die ständig die Männer abwerten. Die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren und niemand sagt etwas dagegen. Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich nicht wehren. Aber sie sollten es tun.“

Gegenüber den „Guardian“ gab die Autorin an, es habe sich eine „denkfaule und heimtückische Kultur“ des Feminismus bemächtigt. Sie berichtet von einem Schulbesuch, bei dem die Lehrerin erklärte, Kriege seien auf die angeborene Gewalttätigkeit von Männern zurückzuführen:

„Da saßen die kleinen Mädchen fett, selbstgefällig und eingebildet, während die kleinen Jungs zusammengesunken waren, sich für ihre Existenz entschuldigten und dachten, dass das so ihr ganzes Leben lang weitergehen würde. Das passiert überall in den Schulen und niemand sagt ein Wort.“


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https://m.die-tagespost.de/gesellschaft/kultur/maenner-haben-ihr-elend-selbst-heraufbeschworen;art4881,211799?fbclid=IwAR2tMBfrK8jy8XxdFrSUOnOAxHeeJDKTIiE2u6hrTZy_YSjgwonieevZB6s