Soziologe und Männerforscher Prof. W. Hollstein hat (es hier) so formuliert:
„…haben es Männer nicht nötig gehabt, sich gross Gedanken über sich selbst zu machen; sie haben es gelernt, ganz selbstverständlich so zu sein, wie sie halt waren. Die Frauen als das seinerzeit „andere Geschlecht“ mussten sich zwangsläufig mit sich selber auseinandersetzen. Introspektion und Selbstkritik muss man lernen. Da haben Frauen sicher inzwischen einen Vorsprung und viele Männer immer noch grosse Widerstände. Es ist ja psychodynamisch zunächst auch einfacher, sich so zu nehmen, wie man halt ist. Nur über eine längere Lebensspanne betrachtet, ist das keine gewinnbringende Haltung. Leider hat sich diese ja alte Weisheit noch nicht in der sog. Männerrechtsbewegung herumgesprochen.“
Es gilt nicht nur für die Männerrechstbewegung, es gilt leider für fast alle Männer: Sich selbst im Spiegel zu betrachten, ist mühsam, anstrengend und ob es sich „lohnt“?
Ja. Im Buch „Die Wahre Kraft des Mannes“ (Amazon) habe ich gezeigt, wieso.
Im Ergebnis: Besserer, mehr Sex. Das wäre EIN Grund. Aber Zufriedenheit mit mir selbst, und eine GLÜCKLICHE, belastbare Beziehung…? Schon mehr wert, oder?
Life is a mountain, not a beach. So GO for it…!

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