… gehe langsam!“ (Zen)
Petrus Ceelen (*1943), belgischer Geistlicher, Psychotherapeut, Autor) läßt sich etwas mehr Zeit: „Was nützt es dem Menschen,
wenn er schnell vorankommt,
seine Seele aber auf der Strecke bleibt.“
Geduld, den richtigen Zeitpunkt abwarten zu können, das ist nichts für Alpha-Tiere, Macher und sogenannte „Erfolgsmenschen“. Deadlines, Benchmarks, Milestones, alles auf dem Weg zum großen, ganz wichtigen Ziel, das uns alle eint! Ja, ja,…
Mir geht es heute noch so, wenn jemand vor mir auf der Strasse langsam fährt, frage ich mich, wie ein Mann mit diesem Fahrt- und Arbeitstempo ein Auto nicht nur fahren, sondern auch finanzieren kann.
Ob in privaten (DANKE, A.!) wie in beruflichen Beziehungen (Danke H.!) lerne ich gerade zu warten. Ich kann, ich muss nicht alles selbst machen, ich kann mit Geduld warten, bis sich die Dinge fügen. (Mein Nachname ist dazu nicht gerade Programm!)
Sich die Zeit nehmen, die Dinge sich entwickeln zu lassen und dabei auf sich selbst zu schauen, das ist ein Luxus, den ich manchmal sogar in der Einsamkeit nicht sorgfältig genug pflege: Zu groß sind die Ablenkungen, auch und gerade hier im Netz, durch Freunde, Zerstreuungen, und natürlich ganz wichtig: Termine! „Ich muss noch ganz dringend..!“ Ich muss…? Wer zwingt mich denn?
Aber ich bessere mich: so langsam werde ich langsamer. (Auch, aber das kommt erst später, weil mein Körper mich dazu zwingt)
Und entdecke ganz beiläufig und noch langsamer das, was auf der Strecke zu bleiben drohte: Meine Seele…
Du entdeckst auch gerade… ? Zeig Dich. Ich freue mich auf Dich

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