{"id":985,"date":"2018-01-03T08:40:56","date_gmt":"2018-01-03T07:40:56","guid":{"rendered":"http:\/\/maennerschmiede.de\/?p=985"},"modified":"2018-02-02T17:52:02","modified_gmt":"2018-02-02T16:52:02","slug":"maennliche-privilegien-genitalverstuemmelung-legal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maennerschmie.de\/index.php\/2018\/01\/03\/maennliche-privilegien-genitalverstuemmelung-legal\/","title":{"rendered":"M\u00e4nnliche Privilegien: Genitalverst\u00fcmmelung- legal!"},"content":{"rendered":"<p>5 Jahre legalisierte Genitalverst\u00fcmmelung. Nat\u00fcrlich nur an Jungs!<\/p>\n<p>Wir sollten uns nicht damit abfinden, dass die Grundrechte wehrloser Jungen durch die indikationslose Beschneidung mi\u00dfachtet werden &#8211; mit gravierenden Folgen.<br \/>\nhttps:\/\/hpd.de\/artikel\/rechtsfrieden-lasten-kinder-und-menschenrechten-15075<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/hpd.de\/artikel\/rechtsfrieden-lasten-kinder-und-menschenrechten-15075\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rechtsfrieden&#8221; zu Lasten von Kinder- und Menschenrechten<\/a><\/p>\n<p>11. Dez 2017<\/p>\n<p>Zum f\u00fcnften Jahrestag der Abstimmung im Deutschen Bundestag zur Neuregelung der Rechtm\u00e4\u00dfigkeit nicht medizinisch indizierter Vorhautentfernungen an Jungen \u00e4u\u00dfern \u00c4rztevertretungen und Kinderschutzverb\u00e4nde erneut Kritik an der geltenden gesetzlichen Regelung. Ihr Fazit: Die Politik muss sich den Konsequenzen des von ihr beschlossenen Gesetzes f\u00fcr die betroffenen Kinder stellen. Es gelte, hier endlich in einen breiten gesellschaftlichen Dialog f\u00fcr Wege zu umfassendem Schutz von Kindern unabh\u00e4ngig vom Geschlecht zu treten.<\/p>\n<p>Mit dem am 12. Dezember 2012 beschlossenen &#8220;Gesetz \u00fcber den Umfang der Personensorge bei einer Beschneidung des m\u00e4nnlichen Kindes&#8221; legalisierte der Bundestag vor f\u00fcnf Jahren nicht-therapeutische Vorhautentfernungen an Jungen aus jeglichem Grund. Voraussetzung f\u00fcr den Eingriff ist allerdings, dass er nach den Regeln der \u00e4rztlichen Kunst durchgef\u00fchrt wird. In den ersten sechs Monaten nach der Geburt eines Kindes d\u00fcrfen sogar Nicht-\u00c4rzte eine Vorhautentfernung vornehmen.<\/p>\n<p>Die Verb\u00e4nde und Organisationen nennen konkrete schwerwiegende Auswirkungen dieser Regelungen f\u00fcr betroffene Jungen und beklagen zudem ein v\u00f6lliges Ausbleiben faktenbasierter Aufkl\u00e4rung f\u00fcr Eltern durch die zust\u00e4ndigen staatlichen Organe.<\/p>\n<p>F\u00fcr die DAKJ \u2013 Deutsche Akademie f\u00fcr Kinder- und Jugendmedizin erkl\u00e4rt Dr. Christoph Kupferschmid:<\/p>\n<p>&#8220;Zusammen mit vielen kinder- und jugend\u00e4rztlichen und kinderchirurgischen Fachgesellschaften weltweit hat sich die Deutsche Akademie f\u00fcr Kinder- und Jugendmedizin gegen medizinisch nicht indizierte Beschneidungen ausgesprochen. Sie ver\u00e4ndern den K\u00f6rper irreversibel und stehen bei nicht einwilligungsf\u00e4higen Jungen nicht im Einklang mit Gesundheitsschutz und Kindeswohl. Insbesondere in den ersten sechs Monaten nach der Geburt, wenn sogar Nicht-\u00c4rzte eine Vorhautentfernung vornehmen d\u00fcrfen, werden Beschneidungen oft ohne ausreichende Bet\u00e4ubung und daher nicht nach den Regeln der \u00e4rztlichen Kunst vorgenommen. Die Kinder erleiden dabei unn\u00f6tige Schmerzen. Die Kinder- und Jugend\u00e4rzte und \u2013\u00e4rztinnen und Kinder- und Jugendchirurgen und \u2013chirurginnen in Deutschland w\u00fcrden es sehr begr\u00fc\u00dfen, wenn zur Frage der Jungenbeschneidung ein breiter nationaler Dialog aufgenommen w\u00fcrde, um zu einer Verst\u00e4ndigung zu kommen. Sie empfehlen, mit der Beschneidung eines Jungen so lange zu warten, bis er selbst m\u00fcndig entscheiden kann, ob er beschnitten werden m\u00f6chte.&#8221;<\/p>\n<p>Victor Schiering, 1. Vorsitzender von MOGiS e.V., erl\u00e4utert f\u00fcr den Facharbeitskreis Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V.:<\/p>\n<p>&#8220;Immer mehr Betroffene finden den Mut, sich zu negativen Sp\u00e4tfolgen und traumatisierenden Erlebnissen zu \u00e4u\u00dfern. Das Beschneidungserlaubnisgesetz l\u00e4sst also Jungen und die Erwachsenen, die aus ihnen werden, den Preis daf\u00fcr zahlen, dass sich unsere Gesellschaft einer schwierigen Debatte entziehen will. Jungen sind hier per Gesetz ohne jeden wirksamen staatlichen Schutz gestellt. Am heutigen Tag ist die Politik aufgefordert, sich endlich angemessen mit dieser ethisch und menschenrechtlich unertr\u00e4glichen Situation auseinander zu setzen.&#8221;<\/p>\n<p>F\u00fcr konkrete Sofortma\u00dfnahmen weist er auf die Abschlussforderungen der Fachtagung &#8220;Jungenbeschneidung in Deutschland&#8221; am Universit\u00e4tsklinikum D\u00fcsseldorf vom 8. Mai dieses Jahres hin:<\/p>\n<p>&#8220;Notwendig sind Aufkl\u00e4rungsinitiativen \u00fcber anatomische und medizinische Fakten, Risiken und Sp\u00e4tfolgen durch Institutionen wie die Bundeszentrale f\u00fcr gesundheitliche Aufkl\u00e4rung (BZgA). Zudem muss die Klagem\u00f6glichkeit der Betroffenen \u2013 auch gegen die eigenen Eltern sowie gegen die Beschneider \u2013 sofort wieder hergestellt werden. Dies muss auch gelten, wenn keine vollumf\u00e4ngliche und am Kindeswohl orientierte Aufkl\u00e4rung dokumentiert ist. Es kann nicht sein, dass Betroffene selbst bei schwersten Folgen keine Entsch\u00e4digung geltend machen k\u00f6nnen. In N\u00fcrnberg ist im vergangenen Juli ein S\u00e4ugling nach einer Hausbeschneidung, wie sie durch das Gesetz erlaubt ist, fast verblutet. 400 Jungen m\u00fcssen j\u00e4hrlich in Deutschland station\u00e4r wegen Komplikationen nachbehandelt werden.&#8221;<\/p>\n<p>F\u00fcr TERRE DES FEMMES \u2013 Menschenrechte f\u00fcr die Frau e.V. nimmt Dr. Idah Nabateregga, Referentin im Referat Weibliche Genitalverst\u00fcmmelung, Stellung:<\/p>\n<p>&#8220;Als Feministinnen lehnen wir die Ungleichbehandlung der Geschlechter grunds\u00e4tzlich ab. Die gesetzliche Lage in Deutschland stellt Female Genital Mutilation (FGM) unter Strafe, w\u00e4hrend Male Genital Mutilation (MGM) legal ist. Vor dem Gesetz m\u00fcssen aber alle Kinder unabh\u00e4ngig vom Geschlecht gleich gestellt sein. Gleichstellung kann insofern nur bedeuten, dass unsere Null-Toleranz-Position f\u00fcr alle Kinder gelten muss. Dies beinhaltet f\u00fcr uns dar\u00fcber hinaus auch den Schutz intersexueller Kinder vor medizinisch nicht notwendigen &#8216;geschlechtsangleichenden Operationen&#8217;. Deshalb lehnt TERRE DES FEMMES die derzeit in Deutschland g\u00fcltige Regelung zur Straflosigkeit von medizinisch nicht erforderlichen Beschneidungen an nicht einsichts- und urteilsf\u00e4higen Jungen ab.&#8221;<\/p>\n<p>Prof. Dr. Matthias Franz \u00e4u\u00dfert sich f\u00fcr die Sektion Kinder- und Jugendpsychosomatik der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Psychosomatische Medizin und \u00c4rztliche Psychotherapie &#8211; DGPM:<\/p>\n<p>&#8220;Die Evolution bringt keine \u00fcberfl\u00fcssigen K\u00f6rperteile hervor und Menschenrechte gelten auch f\u00fcr Kinder. Es gibt aus Sicht eines gesunden kleinen Jungen deshalb keinen medizinischen und schon gar keinen \u00e4rztlich zu rechtfertigenden Grund ihm seine gesunde Vorhaut, den sensibelsten Teil seines Gliedes, abzuschneiden und dadurch seine sexuelle Selbstbestimmung und genitale Integrit\u00e4t ohne dokumentierte Diagnose irreversibel und schwer zu besch\u00e4digen. Deshalb sollten die Krankenkassen die Kosten f\u00fcr diesen sch\u00e4dlichen und mit erheblichen Risiken f\u00fcr die k\u00f6rperliche und psychische Gesundheit belasteten Eingriff auch weiterhin nicht \u00fcbernehmen, wenn keine medizinische Notwendigkeit besteht. Zudem wissen wir heute aus der Gewaltopferforschung und aus entwicklungspsychologischer Sicht mit Gewissheit zwei Dinge: Erstens, man tut Kindern nicht weh, man besch\u00e4digt sie nicht, weil jeglicher Schmerz Spuren hinterl\u00e4sst. Zweitens, Erwachsene haben an den Genitalien von Kindern nichts zu suchen. Das gilt auch f\u00fcr Jungen.&#8221;<\/p>\n<p>Christa M\u00fcller, 1. Vorsitzende von (I)NTACT \u2013 Internationale Aktion gegen die Beschneidung von M\u00e4dchen und Frauen e.V. , f\u00fchrt aus:<\/p>\n<p>&#8220;Vor f\u00fcnf Jahren hat der Deutsche Bundestag mit einem Gesetz die m\u00e4nnliche Genitalverst\u00fcmmelung erlaubt. Damit wurde eine Menschenrechtsverletzung legalisiert. In der Realit\u00e4t sind hiervon vor allem muslimische und j\u00fcdische Jungen betroffen. Sind sie uns weniger wert als christliche Jungen? Dar\u00fcber hinaus ist diese Erlaubnis zugleich das Einfallstor f\u00fcr die weibliche Genitalverst\u00fcmmelung. Entsprechend hat sich bereits die Pr\u00e4sidentin des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentages Christine von der Au im Mai dieses Jahres ge\u00e4u\u00dfert: &#8216;Wenn beispielsweise eine Muslima hierzulande mit ihrer Tochter zum Frauenarzt komme, um aus religi\u00f6ser Tradition heraus deren Schamlippen zu beschneiden, sei das gegen die Menschenrechte. Doch weigerte sich der Arzt, das zu tun, w\u00fcrden sie m\u00f6glicherweise zu einem &#8216;Kurpfuscher&#8217; gehen, der die Gesundheit der jungen Frau gef\u00e4hrde. Deshalb k\u00f6nnte der Arzt den Eingriff gegen seine eigentliche \u00dcberzeugung vornehmen und dann gemeinsam mit Betroffenen etwas gegen diese religi\u00f6se Praxis unternehmen.&#8217; Deswegen muss dieses Gesetz weg. Alle im Bundestag vertretenen Parteien sind aufgefordert, daf\u00fcr zu sorgen, dass es Eltern ohne Ausnahme verboten ist, die Genitalien ihrer Kinder zu verst\u00fcmmeln.&#8221;<\/p>\n<p>Prof. Dr. med. Dr. h.c. Maximilian Stehr, Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Kinderchirurgie &#8211; DGKCH, AG Kinderurologie der DGKCH, zitiert aus der neuen konsentierten Leitlinie &#8220;Phimose und Paraphimose&#8221;:<\/p>\n<p>&#8220;Das Pr\u00e4putium ist ein physiologischer Bestandteil des m\u00e4nnlichen \u00e4u\u00dferen Genitales mit zahlreichen unterscheidbaren Funktionen. Die operative Entfernung (Zirkumzision) bedarf in unserem Rechts- und Wertesystem einer medizinischen Indikationsstellung. Diese unterscheidet sich hinsichtlich ihres Anspruches nicht von der anderer operativer Eingriffe. Eine Therapie der Phimose sollte nur dann erfolgen, wenn die Patienten Beschwerden haben oder solche unmittelbar zu erwarten sind. Vor durchgef\u00fchrter Zirkumzision soll dar\u00fcber aufgekl\u00e4rt werden, dass durch den bei der Beschneidung resultierenden Hautverlust es zu einem Sensibilit\u00e4tsverlust kommen kann, der wiederum m\u00f6glicherweise das sp\u00e4tere Sexualleben beeinflusst. Vor durchgef\u00fchrter Zirkumzision soll dar\u00fcber aufgekl\u00e4rt werden, dass auch unter optimalen Bedingungen mit einer Komplikationsrate von etwa 5%, in der Neugeborenenperiode u.U. auch mit einer h\u00f6heren Rate (z.B. durch die Ausbildung einer Meatusstenose) zu rechnen ist.&#8221;<\/p>\n<p>Die zugrundeliegende Pressemitteilung wurde von folgenden Verb\u00e4nden und Organisationen gemeinsam verfasst:<\/p>\n<p>\u00b7 DAKJ &#8211; Deutsche Akademie f\u00fcr Kinder- und Jugendmedizin e.V.<\/p>\n<p>\u00b7 BVKJ \u2013 Berufsverband der Kinder- und Jugend\u00e4rzte e.V.<\/p>\n<p>\u00b7 DGKCH &#8211; Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Kinderchirurgie e.V.<\/p>\n<p>\u00b7 DGKJ &#8211; Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Kinder- und Jugendmedizin e.V.<\/p>\n<p>\u00b7 DGSPJ &#8211; Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Sozialp\u00e4diatrie und Jugendmedizin e.V.<\/p>\n<p>\u00b7 Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Psychosomatische Medizin und \u00c4rztliche Psychotherapie (DGPM) e.V. &#8211; Sektion Kinder- und Jugendpsychosomatik<\/p>\n<p>\u00b7 (I)NTACT \u2013 Internationale Aktion gegen die Beschneidung von M\u00e4dchen und Frauen e.V.<\/p>\n<p>\u00b7 MOGiS e.V. &#8211; Eine Stimme f\u00fcr Betroffene<\/p>\n<p>\u00b7 TERRE DES FEMMES \u2013 Menschenrechte f\u00fcr die Frau e.V.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>links:\u00a0https:\/\/hpd.de\/artikel\/rechtsfrieden-lasten-kinder-und-menschenrechten-15075<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>5 Jahre legalisierte Genitalverst\u00fcmmelung. Nat\u00fcrlich nur an Jungs! Wir sollten uns nicht damit abfinden, dass die Grundrechte wehrloser Jungen durch die indikationslose Beschneidung mi\u00dfachtet werden &#8211; mit gravierenden Folgen. https:\/\/hpd.de\/artikel\/rechtsfrieden-lasten-kinder-und-menschenrechten-15075 Rechtsfrieden&#8221; zu Lasten von Kinder- und Menschenrechten 11. Dez 2017 Zum f\u00fcnften Jahrestag der Abstimmung im Deutschen Bundestag zur Neuregelung der Rechtm\u00e4\u00dfigkeit nicht medizinisch indizierter [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1018,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-985","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/maennerschmie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/985","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/maennerschmie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/maennerschmie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maennerschmie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maennerschmie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=985"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/maennerschmie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/985\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maennerschmie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1018"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/maennerschmie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=985"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/maennerschmie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=985"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/maennerschmie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=985"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}