{"id":572,"date":"2014-09-21T10:50:56","date_gmt":"2014-09-21T08:50:56","guid":{"rendered":"https:\/\/iuaviabelfjea.byteway.dev\/?p=572"},"modified":"2015-07-09T14:56:01","modified_gmt":"2015-07-09T12:56:01","slug":"mannern-wurde-zuruckgeben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maennerschmie.de\/index.php\/2014\/09\/21\/mannern-wurde-zuruckgeben\/","title":{"rendered":"M\u00e4nnern W\u00fcrde zur\u00fcckgeben"},"content":{"rendered":"<p>&#8230; oder eher: sich erarbeiten?<\/p>\n<p>&#8220;SIE kennen das Wort W\u00fcrde doch nur aus dem Satz &#8216;f\u00fcr Geld w\u00fcrde ich alles tun!'&#8221; &#8230;?<br \/>\nEs findet in den Medien eine &#8220;Al- Bundy-sierung&#8221; des M\u00e4nnerbildes statt, den Mann zunehmend als debilen Trottel darzustellen.<br \/>\nWenn das das Ergebnis von Gender sein soll, stelle ich eher eine De-Konstruktion von M\u00e4nnern und M\u00e4nnlichkeit fest- ganz im Sinne Foucaults! Kein Grund zum Feiern, im Gegenteil.<br \/>\nIch stehe eben f\u00fcr das Gegenteil:<br \/>\n1.) die Einordnung aller M\u00e4nner in irgendwelche Kathegorien ist ein Affront sondergleichen. Denn ein Grund neben vielen anderen, warum es keine auch nur ansatzweise homogene &#8220;M\u00e4nnerbewegung&#8221; gibt, liegt eben darin, dass M\u00e4nner sich noch viel weniger in eine Rolle einordnen lassen wollen. Allein der Ursprung des Wortes im Theater: fremde Texte aufsagen, nach der Regie eines weiteren Fremden! Absurde Vorstellung f\u00fcr die Beschreibung von diesem fragilen ICH, das der Mann in sich sp\u00fcrt. Soziologisch ist dieser Begriff ein Verrat am Individuum, das sp\u00fcrt jeder Mann, der sich dem konfrontiert sieht: der dahinter liegende Versuch, ihn zur Aufgabe seiner immer im Wachsen begriffenen, daher notwendig nur unvollst\u00e4ndigen ja beinahe mangelhaften Identit\u00e4t zu zwingen.<br \/>\nDagegen: Der SELBST- beWusste Mann macht da nicht mit: &#8220;Ich m\u00f6chte keinem Club angeh\u00f6ren, der sowas wie mich als Mitglied aufnimmt!&#8221; (G. Marx) oder, in der spirituellen Variante, stundenlanges,,schweigendes Sitzen in der Stille, im Zen.<br \/>\nSoziologie ist was f\u00fcr Frauen, Menschen die in &#8220;Banden&#8221; denken.<br \/>\n2.) &#8220;Wer KEIN Leben hat, h\u00e4lt sich an seine Rechte. Wer das Leben hat, h\u00e4lt sich an seine Pflichten!&#8221; (Lao- Tse)<br \/>\nPassend zur Unterscheidung der alten Griechen in die Haltung zum Leben als &#8220;erotisch&#8221; d.h. kindlich, bed\u00fcrftig, fordernd einerseits und &#8220;thymotisch&#8221;, d.h. erwachsen, stolz, gebend (!) andererseits, kommt der erwachsene Mann gar nicht auf die Idee, vom anderen etwas zu fordern, was er selbst nicht zu geben in der Lage w\u00e4re. Zum Beispiel: Respekt vor der Anders- und Eigenartigkeit des (eigenen) Geschlechtes.<br \/>\nDie Verzerrung der Geschlechterrollen, oder meinetwegen die Aufl\u00f6sung in Mischformen, entbinden diese eben nicht von der Frage der Ethik: was macht mich als &#8220;Guten Mann&#8221;, oder &#8220;gute Frau&#8221; aus, das meine Beziehungsf\u00e4higkeit, meine Liebe, das &#8220;Wir!&#8221; st\u00e4rkt?<br \/>\nWenn ich die Geschlechter in Mischformen aufl\u00f6se, entsteht eben dadurch ausdr\u00fccklich NICHT der bessere Mensch, sondern der verunsicherte, der schw\u00e4chere und dadurch manipulierbarere, Mensch. Mit Stolz auf seine ganz individuell erarbeiteten Werte und der damit verbundenen W\u00fcrde kann der gar nichts mehr anfangen.<br \/>\nDiese gewollte Desorientierung ist das, was den Widerstand gegen Gender, ob in Baden W\u00fcrttemberg oder in Norwegen zu Recht begr\u00fcndet.<br \/>\nSchluss damit!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230; oder eher: sich erarbeiten? &#8220;SIE kennen das Wort W\u00fcrde doch nur aus dem Satz &#8216;f\u00fcr Geld w\u00fcrde ich alles tun!&#8217;&#8221; &#8230;? Es findet in den Medien eine &#8220;Al- Bundy-sierung&#8221; des M\u00e4nnerbildes statt, den Mann zunehmend als debilen Trottel darzustellen. 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