{"id":523,"date":"2014-03-10T20:12:22","date_gmt":"2014-03-10T18:12:22","guid":{"rendered":"https:\/\/iuaviabelfjea.byteway.dev\/?p=523"},"modified":"2014-03-10T20:12:22","modified_gmt":"2014-03-10T18:12:22","slug":"auf-der-suche-nach-dem-guten-mann-in-mir","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maennerschmie.de\/index.php\/2014\/03\/10\/auf-der-suche-nach-dem-guten-mann-in-mir\/","title":{"rendered":"Auf der Suche nach dem guten Mann \u2013 in mir!"},"content":{"rendered":"<p>Wer andere nach dem Weg fragt, sagt nicht, wo er NICHT hin will, sondern, was das Ziel ist. Eine Frau also zu fragen, was f\u00fcr SIE einen guten Mann ausmacht, hat wenig Sinn. Erfolgversprechender ist es, M\u00e4nner zu fragen, die dort angekommen sind.<br \/>\n<strong>Respekt! <\/strong><\/p>\n<p>Jeder erwartet ihn, und wartet, und wartet&#8230;<br \/>\nAber Respekt wird dir nicht geschenkt, er wird auch nicht erworben- den entwickelt man aus der eigenen W\u00fcrde heraus. Diese aber kann ein Mann sich erarbeiten- durch Selbsterfahrung, Reflexion nach innen; und durch das S\u00e4en, indem man Respekt GIBT, n\u00e4mlich sich selbst und anderen.<br \/>\nNur was man sorgf\u00e4ltig ges\u00e4t, sp\u00e4ter ged\u00fcngt, gew\u00e4ssert und hat reifen lassen, kann man sp\u00e4ter auch ernten.<\/p>\n<p>Vor 15 Jahren habe ich die (selbst gew\u00e4hlte!) Funktion des Frauenverstehers bewusst abgelegt und mich in der Antwort auf die Frage: &#8220;Wann ist ein Mann ein Mann?&#8221; gesucht. Und wann ist er ein guter Mann? &#8211; Nicht nur im Bett!<\/p>\n<p>Um es vorweg zu nehmen, ich habe in KEINEM Buch oder Zeitungsartikel eine f\u00fcr mich befriedigende Antwort gefunden, so wie sie auch hier f\u00fcr niemanden vollst\u00e4ndig zufrieden stellend zu finden ist. Das hei\u00dft: Jeder Mann muss diese Frage f\u00fcr sich selbst beantworten. Im besten Fall nimmt er das Inhaltsverzeichnis meines Buches und schreibt jedes Kapitel f\u00fcr sich neu.<\/p>\n<p><strong>Ja, ich bin ein guter Mann!<br \/>\n<\/strong><br \/>\nDenn das ist das L\u00e4stige daran: Die Antwort zu finden, das braucht Geduld und Zeit, Monate, eher Jahre. Und im Grunde ist diese Reise nie zu Ende. Aber die Zeit lohnt. Jeder Tag, an dem ich mich offensiv in Frage stelle: &#8220;Was ist das M\u00e4nnlich-Gute an mir?&#8221;, ist ein guter Tag! Und das Ergebnis (&#8220;Ja, ICH bin ein guter Mann!&#8221;) hat Auswirkungen auf die Beziehungen, den Sex, das Selbstvertrauen, den Job. Mit der eigenen &#8220;Arbeit&#8221; zufrieden zu sein und sagen zu k\u00f6nnen: &#8220;Die Frau an meiner Seite ist die Gl\u00fccklichste, die ich kenne &#8211; und nicht nur, weil wir brillanten Sex miteinander haben!&#8221; &#8211; das war mein Ziel und ich habe es erreicht.<\/p>\n<p>M\u00e4nnlichkeit, Macht, H\u00e4rte, Selbstdisziplin, F\u00fchrungswille und Entscheidungsst\u00e4rke, erf\u00fcllende Sexualit\u00e4t, Mut und Entschlossenheit, all diese Aspekte guter M\u00e4nnlichkeit haben eine &#8220;sonnige&#8221; Seite und eine Schattenseite. Weil Frauen und Medien gerne die Schattenseite sehen, haben wir M\u00e4nner es schwer, denn M\u00e4nnlichkeit und m\u00e4nnliche Sexualit\u00e4t wird in den Medien ver\u00e4chtlich gemacht (Stichwort: Gender Mainstream).<br \/>\n<strong>Gute M\u00e4nnlichkeit ist eine Kunst<br \/>\n<\/strong><br \/>\nDie eine Seite von M\u00e4nnlichkeit auszubilden &#8211; ohne die andere &#8211; das geht fast nicht, denn ein Uhrpendel, egal wie schwer es ist, schwingt immer in beide Richtungen. Auch kann ich nicht den Pluspol einer Batterie aufladen, ohne den Minuspol. Dass hei\u00dft, dass der Mann im Fitnessprogramm f\u00fcr seine maskuline Kraft eben auch seine &#8220;Schatten&#8221; im Auge behalten muss: J\u00e4hzorn, Launen, Tyrannei, Faulheit, Finanzen (Schulden), Untreue, Unzuverl\u00e4ssigkeit, Willk\u00fcr, Feigheit, L\u00fcgen,&#8230; jeder wei\u00df selbst am besten, wo er &#8220;versagt&#8221;. Wichtigste Hilfe: M\u00e4nnergespr\u00e4che, Freunde. Mal nicht \u00fcber Fu\u00dfball am Samstag, sondern \u00fcber die Seele sprechen. Nicht beim Bier, sondern beim Wasser. Klartext, Tacheles reden. Das st\u00e4rkt nicht nur den einzelnen Mann, sondern auch die Freundschaft.<\/p>\n<p>Ebenso wichtig: Die Kraft, die Spannung, die entsteht aus der Unterschiedlichkeit der Geschlechter, der konkret bewusst gestalteten, gef\u00fchlten, gelebten Sexualit\u00e4t. Wie die Spannung beim elektrischen Strom: welche &#8220;Spannung&#8221; ist denn zwischen den Polen einer Taschenlampe, Autobatterie und zwischen den Polen einer Steckdose &#8211; und was bewirkt Sie?<\/p>\n<p>Wer dagegen die Unterschiede der Geschlechter negiert, leugnet, der legt einen Maulschl\u00fcssel auf die Autobatterie und braucht sich nicht zu wundern, wenn danach nichts mehr l\u00e4uft. Das metrosexuelle Berlin ist gr\u00f6\u00dftenteils Single. Aber gl\u00fccklich? Wovon tr\u00e4umen denn Singles?<\/p>\n<p><strong>Gute M\u00e4nnlichkeit ist eine Kunst,&#8230;<br \/>\n<\/strong><br \/>\n&#8230;und jeder gute K\u00fcnstler, z.B. ein Bildhauer wie Hrdlicka, arbeitet eben nicht nur mit dem K\u00f6rper (Fitness, Sex), sondern er macht sich Gedanken \u00fcber sein Objekt (Ethik, Werte), sch\u00e4rft also seinen Geist und setzt dann die Ideen auch mit Herzblut und Leidenschaft um! Was macht nun m\u00e4nnliche Kraftfelder aus? Wie st\u00e4rkt ein Mann seine M\u00e4nnlichkeit im Geist, im Herz und im K\u00f6rper?<\/p>\n<p><strong>Wie st\u00e4rkt man(n) seine M\u00e4nnlichkeit?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Autonomie finden und leben<br \/>\n<\/strong><br \/>\nBewusst oder unbewusst gelebte Abh\u00e4ngigkeiten von Frauen schw\u00e4chen den Mann. Autonomie findet er in seinen Hobbys, unter M\u00e4nnern, in der Einsamkeit. Im Alleinsein fokussiert der Mann, setzt er Priorit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Test: Mann, kannst Du das? Nur EIN Wochenende OHNE TV, facebook, iPhone leben&#8230;? Eine Woche lang KEINE Frau anrufen? Schau, beobachte, wie es in Dir rumort. Und dann schau, was aus Deiner Umgebung auftaucht&#8230;<\/p>\n<p><strong>Ja sagen zur Sexualit\u00e4t und dem eigenen K\u00f6rper<\/strong><\/p>\n<p>Fitness ist wichtig, klar, aber in der Muckibude st\u00e4rke ich nicht die Potenz. Das passiert im Herzen und im Kopf: JA sagen zum J\u00e4ger in mir, JA zur offensiven, humorvollen, sportlichen oder poetischen Ader, mit der ich mein Begehren &#8220;schm\u00fccke&#8221;, JA zum Ziel: &#8220;Ich will Sex, ich will ihn heftig und ich will ihn mit DIR!&#8221; Das braucht Mut, Ehrlichkeit, zu sich selbst und gegen\u00fcber der Frau.<br \/>\n<strong><br \/>\nMann und seine Gef\u00fchle <\/strong><br \/>\nGute M\u00e4nnlichkeit ist eine Kunst, die nicht mit Fitness alleine abgegolten ist.<br \/>\nVielleicht ist es ja eine Alterserscheinung, aber es war erstaunlich f\u00fcr mich, zu erleben, dass auch meine Sexualit\u00e4t mit wachsender Reife von Gef\u00fchlen abh\u00e4ngt! Es ist auch eine Erleichterung, ein Gewinn an Intensit\u00e4t, wenn ich (nicht mehr, aber besseren!) Sex mit einer Frau habe, die nicht nur mich liebt, sondern die auch ich liebe.<\/p>\n<p>Und Leidenschaft im Sex? Vergleiche doch mal deinen Gef\u00fchlsausbruch beim Tor f\u00fcr deine Fu\u00dfballmannschaft mit deinen k\u00f6rperlichen Reaktionen beim Orgasmus&#8230;! Wo l\u00e4sst Du dich mehr fallen?<\/p>\n<p>Gef\u00fchle entdecke ich als Mann zun\u00e4chst im K\u00f6rper: Magengrummeln beim Jahresgespr\u00e4ch mit dem Chef, der Hals zieht sich zusammen, wenn ich beim Speeden geblitzt wurde,&#8230; Unser K\u00f6rper spricht eine lebendige Sprache. Lerne, sie zu verstehen, hinzuh\u00f6ren. Und \u00fcbe zu sagen, was du f\u00fchlst. Der K\u00f6rper l\u00fcgt nicht, es ist immer die Wahrheit.<\/p>\n<p><strong>Das Bewusstsein f\u00fcr die eigene Wahrhaftigkeit sch\u00e4rfen<br \/>\n<\/strong><br \/>\nWie oft l\u00fcgen wir am Tag? Uns selbst in die Tasche, andere an? Integrit\u00e4t ist die Einheit von Denken, Sprechen und Handeln. Mann wird es kaum schaffen, vom einen auf den anderen Tag 100%ig ehrlich zu sein. Dennoch \u2013 nur einen Tag mehr zu beobachten, wo man wieder (vielleicht sogar v\u00f6llig unn\u00f6tig!) gelogen hat, das sch\u00e4rft das Bewusstsein f\u00fcr die eigene Wahrhaftigkeit. Weil Kunden, Kollegen, Frau, Kinder und Freunde die Zuverl\u00e4ssigkeit eben sch\u00e4tzen, verbessern sich damit auch die Beziehungen.<\/p>\n<p><strong>Lerne zuzuh\u00f6ren und Pr\u00e4senz zu zeigen<br \/>\n<\/strong><strong><br \/>\nEin Mann bewegt sich vom kindlich (narzisstisch- bed\u00fcrftigen) ICH zum DU. Je mehr er sich kennt, sich und seinen Selbstwert entdeckt hat, je zufriedener er mit sich selbst ist, desto weniger braucht er von anderen. Er wird zum erwachsen- Gebenden.<br \/>\nEr lernt zuzuh\u00f6ren. Aktiv den anderen, den Kunden, die Partnerin, das Kind wahr und ernst zu nehmen, zu sp\u00fcren, dass deren Leben mit ihm verbunden ist. Diese wachsende Hinwendung zum DU bringt ihn seinem &#8220;emotionalen Selbst&#8221; n\u00e4her: Sein Leben hat durch Ausbildung und berufliche Konzentration auf einer sehr sachlichen Ebene im Kopf stattgefunden. Die wachsende Bedeutung des Privatlebens, so wie es Frau und Kinder \u2013 mehr als das Club- und Nachtleben \u2013 fordern, bringt es mit sich, dass er sich auf dieser Ebene entwickeln muss.<\/p>\n<p>Diesen Gef\u00fchlen \u2013 f\u00fcr sich und andere (!) \u2013 gibt er durch die aktive Besch\u00e4ftigung mit sich selbst mehr &#8220;Raum&#8221; in seinem Leben, es w\u00e4chst sein &#8220;emotionales Selbst&#8221;. Es ist dieser Anteil des Weiblichen, dessen komplement\u00e4re Entwicklung die Frauen in der Folge der Emanzipation uns voraushaben: Sie haben den m\u00e4nnlichen Anteil in sich gest\u00e4rkt, sie sind karrierebewusster, rationaler, zielstrebiger, materialistischer geworden, nicht weiblicher. Das hat ihnen massive Vorteile gebracht!<\/p>\n<p>Umgekehrt ist es jetzt unsere Aufgabe als M\u00e4nner, weibliche Anteile in uns zu entdecken, Gef\u00fchle, eben auch Bed\u00fcrfnisse und \u00c4ngste, sowie ihrer und unserer Intuition zu vertrauen \u2013 Emotionen in den Frauen und in uns wertzusch\u00e4tzen.<\/p>\n<p><\/strong><strong>Und das Beste \u2026<\/strong><\/p>\n<p>Die Arbeit auf den Ebenen der m\u00e4nnlichen Gef\u00fchle (Zorn, Wut, Lust), der geistigen Basis (m\u00e4nnliches Ideal) und am K\u00f6rper (Fitness, Sex) verst\u00e4rkt sich gegenseitig. Ein Mann w\u00e4chst, wenn er sich auf den Weg macht, ein guter, ein besserer Mann zu werden, auf allen Ebenen gleichzeitig. Und das sp\u00fcrt er nicht nur an der Qualit\u00e4t in seinen Freundes-, Sex- und beruflichen Beziehungen, sondern eben auch an seiner Gesundheit: Er ist, nicht immer, aber immer \u00f6fter, einfach gl\u00fccklich.<\/p>\n<p>Dies und noch viel mehr zum neuen Mannsbild findet sich in Thomas F\u00fcgners &#8220;Die wahre Kraft des Mannes&#8221;, erschienen bei Komplett Media.<br \/>\noder bei Amazon:<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/wahre-Kraft-Mannes-Hardcover-Seiten\/dp\/3831203865\/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;qid=1394475088&#038;sr=8-1&#038;keywords=wahr+kraft+des+mannes\" title=\"Amazon \"><br \/>\nhttp:\/\/www.amazon.de\/wahre-Kraft-Mannes-Hardcover-Seiten\/dp\/3831203865\/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;qid=1394475088&#038;sr=8-1&#038;keywords=wahr+kraft+des+mannes<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer andere nach dem Weg fragt, sagt nicht, wo er NICHT hin will, sondern, was das Ziel ist. 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