{"id":477,"date":"2013-11-17T14:24:56","date_gmt":"2013-11-17T12:24:56","guid":{"rendered":"https:\/\/iuaviabelfjea.byteway.dev\/?p=477"},"modified":"2013-11-17T14:24:56","modified_gmt":"2013-11-17T12:24:56","slug":"wer-profitiert-von-der-krise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maennerschmie.de\/index.php\/2013\/11\/17\/wer-profitiert-von-der-krise\/","title":{"rendered":"Wer profitiert von der Krise?"},"content":{"rendered":"<p>Nat\u00fcrlich, die Banken. Weil allen Staaten das Steueraufkommen zur Leistung ihrer Verpflichtungen nicht reicht, m\u00fcssen sich alle Staaten immer wieder, immer h\u00f6her neu verschulden. \u00dcbrigens AUCH, um die Zinsen aus fr\u00fcheren Krediten bezahlen zu k\u00f6nnen, nehmen die Staaten, L\u00e4nder und Gemeinden bei Banken Kredite auf. Daf\u00fcr m\u00fcssen sie Zinsen zahlen.<br \/>\nWoher nehmen sie das Geld? Vom Steuerzahler. (Oder von den neuen Schulden.) Mit wachsenden Schuldensummen steigen nat\u00fcrlich auch die Zinsausgaben, die mittlerweile ca. 1\/3 der Staatsausgaben ausmachen.<br \/>\nDer Rest geht f\u00fcr Personalausgaben und Soziallausgaben drauf: 96.000 Bedienstete der Bundesanstalt f\u00fcr Arbeit verwalten das Budget f\u00fcr die Arbeitslosen. Erstere zahlen, soweit sie keine Beamten sind, auch Steuern, klar. Aber im Wesentlichen zieht sich ein weiterer, tiefer werdender Graben durch die Wirtschaft: nicht nur, dass die Alten auf Kosten der Zukunft der Jungen leben, die Hartzer auf Kosten der Arbeitenden, gewerkschaftlich Organisierte und Gesch\u00fctzte gegen Arbeit Suchende, Steuerempf\u00e4nger- unten (HartzIVler) und oben- Beamte, h\u00f6here Angestellte des \u00f6ff. Dienstes, einerseits, und SteuerZAHLER andererseits.<br \/>\nDie Folge: f\u00fcr die normal, in der freien Wirtschaft arbeitenden Steuerzahler bleibt am Ende des Monats nicht mehr genug \u00fcbrig: bekommt der Durchschnittsverdiener ein zweites Kind, rutscht er wegen der Steuern, Sozialversicherungsabgaben, Geb\u00fchren und Mietnebenkosten mit Leichtigkeit unter die Armutsgrenze. Beamte, Politiker wollen ja SO nicht leben.<br \/>\nDenen geht dabei der Blick f\u00fcr die Sorgen und N\u00f6te der arbeitenden Bev\u00f6lkerung v\u00f6llig verloren, wie sich auch umgekehrt der Arbeiter nicht vorstellen kann, in welch materiell gesicherten und vergleichsweise sorgenfreien Verh\u00e4ltnissen der Staatsdiener heute lebt. Der Trucker, der mit 1.900 brutto (!) auskommen muss, sieht sich einem Staat gegen\u00fcber, der zwar seine Bediensteten vergleichsweise f\u00fcrstlich entlohnt, aber daf\u00fcr nur mangelhaft leistet. Und es sind ja nicht nur die milliardenteuren Planungsfehler wie BER oder Kassel Calden, sondern der B\u00fcrger leidet viel mehr unter dem ganz normalen Verwaltungsirrsinn:<\/p>\n<p>Justizversagen im Straf- (Mollath, Arnold, Kachelmann&#8230;) und Familienrecht<br \/>\n http:\/\/agensev.de\/wp-content\/uploads\/vom-Rechtsstaat-zum-Faustrechtsstaat.pdf<\/p>\n<p>Im gesamten Schulwesen:<br \/>\nhttp:\/\/www.huffingtonpost.de\/2013\/11\/08\/lehramt-prufung_n_4242459.html<\/p>\n<p>Erzwungene Sexualisierung von Kindern. Wer sich weigert, wird eingesperrt:<br \/>\nhttp:\/\/www.medrum.de\/content\/8-tage-erzwingungshaft-fuer-vaeter-von-9-und-11-kindern<\/p>\n<p>&#8230; bei horrender \u00dcberbezahlung und Vollversorgung<br \/>\nhttp:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article117209612\/Beamte-koennen-ueber-Rentner-Vermoegen-lachen.html<\/p>\n<p>Und leichzeitiger Minderleistung wg. Kranken- H\u00f6chstst\u00e4nde<\/p>\n<p>http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/krankenstand-berliner-beamte-fehlen-fast-zwei-monate-im-jahr-a-879814.html<\/p>\n<p>.. nicht zu vergessen die Anzeigen gegen mehr als 100 Jugend\u00e4mter bei der EU Menschenrechtskommission&#8230;<\/p>\n<p>&#8230; All das VERLANGT eigentlich eine eine Umstellung auf leistungsgerechte Bezahlung, Abschaffung von Beamtenprivilegien und, wie o.g. eine massive Leistungs- Qualit\u00e4tsoffensive im \u00f6ff. Dienst. Ist etwas \u00e4hnliches absehbar?<br \/>\nKeine Chance. Die Privilegien sind un- an- tast- bar! Beispiel: die H\u00f6he der Beamtenpensionen richten sich nach den letzten Netto- Bez\u00fcgen. Das mag den Rentner verwundern, bei ihm werden n\u00e4mlich seine Verdienste zu Lebzeiten gemittelt. Weswegen er im Schnitt 38% seines letzten Netto- Bezugs als Rente bezieht. Nicht so der fleissige Beamte: bei ihm sind&#8217;s ca. 72%. Es ist also nicht nur das ungerecht verteilte Verm\u00f6gen. Im Alter, es ist auch das Alterseinkommen, das zu Lasten der Allgemeinheit ungerecht verteilt ist. Soziale Gerechtigkeit, Solidarit\u00e4t, Angleichung? UNDENKBAR! Fragen Sie mal den Beamtenbund, &#8220;spa\u00dfeshalber&#8221;! Einer schuftet in diesem Augiasstall- seit Jahrzehnten, vergeblich: http:\/\/www.taz.de\/!65118\/<\/p>\n<p>Neben den Banken profitieren Beamte, Juristen und Politiker vom Irrsinn des Systems- und das System meint nat\u00fcrlich die rechtliche Struktur, denn all das ist rechtsstaatlich und unantastbar- von h\u00f6chsten Finanz-, Verwaltungs- und Verfassungsgerichten so gewollt und wiederholt so best\u00e4tigt.<br \/>\nWir haben:  Keine Chance. Verwaltung und Politik agieren wie der Adel bis 1789. Der war auch nicht abw\u00e4hlbar, da gab es nur die radikale L\u00f6sung.<br \/>\nSo lange aber das Schulden machen noch funktioniert, braucht sich der &#8220;Adel&#8221; noch keine Sorgen zu machen. Noch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nat\u00fcrlich, die Banken. Weil allen Staaten das Steueraufkommen zur Leistung ihrer Verpflichtungen nicht reicht, m\u00fcssen sich alle Staaten immer wieder, immer h\u00f6her neu verschulden. \u00dcbrigens AUCH, um die Zinsen aus fr\u00fcheren Krediten bezahlen zu k\u00f6nnen, nehmen die Staaten, L\u00e4nder und Gemeinden bei Banken Kredite auf. Daf\u00fcr m\u00fcssen sie Zinsen zahlen. Woher nehmen sie das Geld? 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