{"id":458,"date":"2013-10-20T13:23:58","date_gmt":"2013-10-20T11:23:58","guid":{"rendered":"https:\/\/iuaviabelfjea.byteway.dev\/?p=458"},"modified":"2013-10-20T13:23:58","modified_gmt":"2013-10-20T11:23:58","slug":"wer-kein-leben-hat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maennerschmie.de\/index.php\/2013\/10\/20\/wer-kein-leben-hat\/","title":{"rendered":"Wettk\u00e4mpfe um den &quot;Opferpokal&quot;"},"content":{"rendered":"<p>&#8220;Wer KEIN Leben hat, h\u00e4lt sich an seine Rechte. Wer Leben hat, h\u00e4lt sich an seine Pflichten.&#8221; Lao-Tse. An diesen Satz muss ich immer wieder denken, wenn es mal wieder um die Frauenrechte geht. Es ist wie beim Fischer und seiner Frau Ilsebill: Der GG- Artikel 3 \u00fcber die GleichbeRECHTigung von Mann und Frau reicht ihnen nicht mehr, jetzt m\u00fcssen Quote, (keine Frage?!) und GleichSTELLUNG her!<br \/>\nMehr noch nervt mich dieser Gedanke aber, wenn ich an die vielen M\u00e4nner- und V\u00e4terrechte- Initiativen denke.<br \/>\nKeine Frage, um die Rechte von Scheidungsv\u00e4tern ist es lausig bestellt, wenn Mann sich <a href=\"http:\/\/wikimannia.org\/images\/Vom_Rechtsstaat_zum_Faustrechtsstaat.pdf\">diesen Aufsatz von Prof. Wiesener<\/a> durchliest. Ich m\u00f6chte nach der Lekt\u00fcre nicht mehr heiraten, geschweige denn Kinder in die Welt setzen!<br \/>\nAndererseits.<br \/>\nWie kann es denn nur immer wieder dazu kommen?<br \/>\n&#8220;Dem Zeitgeist geschuldet&#8221; verkommen viele M\u00e4nner zu Luschen, zu &#8220;partnerschaftlichen&#8221; Weicheiern, die die m\u00e4nnlichen Positionen nicht nur nicht kennen, also auch nicht einnehmen, sondern sie auch nicht mehr wahrnehmen. Sie k\u00f6nnen es nicht, sie wollen es auch nicht. Von den, von ihren Frauen, von den Medien, den gescheiterten Familienv\u00e4tern, mehr aber noch durch sich selbst, werden diese M\u00e4nner kastriert. Das ist kein gro\u00dfer Schnitt, er vollzieht sich ganz langsam: in ganz d\u00fcnnen Scheibchen, in Salamitaktik, werden die Eier diesen M\u00e4nnern abges\u00e4belt. Und sie tragen ihren Teil dazu bei, indem sie politisch korrekt dem Zeitgeist hinterher hecheln, machen sich selbst zu &#8220;Lila Pudeln&#8221;.<br \/>\nDas erstaunliche: nicht nur die M\u00e4nner sind damit (oft uneingestanden) ungl\u00fccklich, auch die Frauen verzweifeln leise an diesen Nicht-M\u00e4nnern.<br \/>\nEs ist nicht nur die geheuchelte Harmonie, die f\u00fcr Aussenstehende so durchschaubar ist, es ist auch der mangelnde Sex, der auf Dauer beide Partner ungl\u00fccklich werden l\u00e4\u00dft. (<a href=\"http:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article120941642\/Warum-Frauen-nicht-mit-ihren-Maennern-schlafen.html\">Sehr sch\u00f6n beschrieben hier<\/a>) Sitzpinkler werden f\u00fcr Stehpisser verlassen. Alle.<\/p>\n<p>Peter Sloterdijk hat die dem <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/kapital\/aufbruch-der-leistungstr%C3%A4ger\/40259\">zugrundeliegende Haltung mal etwas intelligenter hier beschrieben<\/a>. Es ist der Unterschied im Selbstbild, (das ist gerade NICHT die sogenannte Rolle!) zwischen dem kindlich- bed\u00fcrftigen &#8220;eros&#8221; und dem reifen, erwachsenen, aus der eigene F\u00fclle sch\u00f6pfenden und somit zum Geben f\u00e4hige &#8220;thymos&#8221;.<br \/>\nEros? Wie zwiesp\u00e4ltig ist somit eine &#8220;erotische&#8221; so dermassen bed\u00fcrftige Gesellschaft? Zur infantilen Gesellschaft geh\u00f6rt zweitens ein Selbstverst\u00e4ndnis von tiefem Mangel, dem nur durch verst\u00e4rkte Durchsetzung der eigenen Rechte (DA sind sie wieder!) abgeholfen werden kann.<br \/>\nSchade: Weil sich Mann und Frau ihrer wahren Gr\u00f6\u00dfe, ihres inneren Reichtums, ihrer F\u00e4higkeit, zu GEBEN, ihrer Erwachsenheit nicht mehr bewusst sind, weil sie sich in einer infantilen Mangelsituation w\u00e4hnen, hat sich zwischen Frauen und M\u00e4nnern ein Wettkampf um den gr\u00f6\u00dften &#8220;Opferpokal&#8221; ergeben: Wir haben lange genug f\u00fcr die Rechte der Frauen gek\u00e4mpft- jetzt geht es mal um UNSERE Rechte als M\u00e4nner!<\/p>\n<p>Ahem. Und was ist vorab mit den Pflichten?<\/p>\n<p>So lange so viele M\u00e4nner sich um ihre Pflichten als M\u00e4nner, besonders als V\u00e4ter, dr\u00fccken, haben Frauen ein Pfand, eine menschliche Geisel, n\u00e4mlich das Kind in der Hand, die uns gegen\u00fcber der gesamten Gesellschaft zu Schuldigen, zu Versagern macht.<br \/>\nWer das eigene Kind in seinen Pflichten vernachl\u00e4ssigt hat &#8211; und nein, es geht nicht um die um den Umgang entrechteten V\u00e4ter, es geht um das, was auf dem Weg dahin geschehen ist- der hat gegen\u00fcber der Gesellschaft die A..karte. Immer.<\/p>\n<p>Was sind denn M\u00e4nnerpflichten?<br \/>\nPflichten? Es geht hier um nicht weniger als die ganz banale TATSACHE, DASS MANN NICHTS ANDERES UND GENAU DAS ERNTET UND IMMER ERNTEN WIRD, ALS DAS, WAS MANN GES\u00c4T HAT.<br \/>\nIch habe etwas zu geben &#8211; als Mann! Eine ganze Menge:<br \/>\n* Ja, es geht nicht auch, sondern zuvorderst um Sexualit\u00e4t!<br \/>\n* Und, das ist das Ass, das wir M\u00e4nner in der Hand halten, es geht um Aufmerksamkeit. Die F\u00e4higkeit zuzuh\u00f6ren. Die Frau als Frau anzunehmen, MIT ihren Launen, MIT ihren Bed\u00fcrfnissen. Mit Ihren \u00c4ngsten.<br \/>\n* Es geht um die F\u00fchrungskraft als Mann, sie aus der kindlich- bed\u00fcrftigen Haltung des &#8220;Ich will MEHR&#8230;! (Schuhe, Auto, Haus, shoppen, Luxus, Repr\u00e4sentation&#8230;, wie bei &#8220;Ilsebill, dem Fischer und seiner Frau&#8221;) heraus zu f\u00fchren in die weiblich- erwachsene, in die F\u00fclle ihrer Weiblichkeit. Dem masslosen Anspruch des &#8220;Mehr&#8230;!&#8221;<br \/>\n* m\u00e4nnliche Werte, Perspektiven und Ziele entgegen zu setzen, zum Beispiel die <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Genug-genug-%C3%9Cber-Kunst-Aufh%C3%B6rens\/dp\/3896782959\">&#8220;Kunst des Aufh\u00f6rens&#8221;<\/a>.<br \/>\n* Die F\u00e4higkeit, offen zu sein f\u00fcr die F\u00fclle ihrer Gef\u00fchle und dann Grenzen zu setzen, Halt zu geben<br \/>\n* mit unserer m\u00e4nnlichen Pr\u00e4senz, Souver\u00e4nit\u00e4t,<br \/>\n* mit Humor, Geduld und, ja, mit m\u00e4nnlicher Sexualit\u00e4t: schmutzig, fordernd, fr\u00f6hlich, entschlossen.<\/p>\n<p>Erst dann, wenn wir auf all diesen Gebieten lange und gr\u00fcndlich genug versagt haben, nehmen Frauen sich das, was ihnen per Gesetz zusteht:<br \/>\n * Geld.<br \/>\nUnd dann, dann haben wir M\u00e4nner wirklich &#8220;kein Leben&#8221; mehr.<br \/>\nWeil wir unsere eigenen Werte und damit unsere Pflichten vernachl\u00e4ssigt, missachtet haben.<br \/>\nAlso, M\u00e4nner, weiter um die Rechte winseln, (die SIE uns eh nie geben werden!) oder was wollen, besser: was M\u00dcSSEN wir tun?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Wer KEIN Leben hat, h\u00e4lt sich an seine Rechte. 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