{"id":339,"date":"2013-02-06T16:41:31","date_gmt":"2013-02-06T14:41:31","guid":{"rendered":"https:\/\/iuaviabelfjea.byteway.dev\/?p=339"},"modified":"2013-02-06T16:41:31","modified_gmt":"2013-02-06T14:41:31","slug":"sexismus-fur-manner-1-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maennerschmie.de\/index.php\/2013\/02\/06\/sexismus-fur-manner-1-3\/","title":{"rendered":"Sexismus- f\u00fcr M\u00e4nner (1.\/3)"},"content":{"rendered":"<p>Sexismus f\u00fcr M\u00e4nner<br \/>\nhier: 1.) Sexismus- Aggression Ursachensuche<br \/>\n2.) <a href=\"http:\/\/www.localhost\/?p=343\">Geschlechterdebatte: Vom Geburtsfehler zur gesellschaftlichen Krankheit<\/a><br \/>\n3.) <a href=\"http:\/\/www.localhost\/?p=347\">Was heilt: Der gesunde Selbstwert, die Achtung von Mann und Frau<\/a><\/p>\n<p>(1.) Sexismus- Aggression Ursachensuche<br \/>\nAuch wenn die 80.000 tweets bei #aufschrei nicht alle Opfer waren- es ist ein Alarmsignal.<br \/>\nAuch viele M\u00e4nner sind betroffen, wie massiv das Problem Frauen \u2013 nicht nur ber\u00fchrt, sondern auch k\u00f6rperlich betrifft. Ich pers\u00f6nlich sch\u00e4me mich f\u00fcr jeden einzelnen \u00dcbergriff, in dem Mann seine Grenzen nicht erkennt, wahrnehmen will. JEDE Vergewaltigung ist eine Schande f\u00fcr uns M\u00e4nner!<\/p>\n<p>Die Frage erhebt sich &#8211; woher kommt diese Gewalt? DIESE Frauen sind mehrheitlich unschuldig, Opfer! Und selbst wenn sie im Mini und tief dekolletiert durch das Bahnhofsviertel gegangen w\u00e4ren &#8211; warum tun M\u00e4nner Frauen verbal oder k\u00f6rperlich Gewalt an? Diese Frauen haben es nicht verdient, dass man ihnen auch noch die Schuld zuschiebt. DIESE NICHT!<\/p>\n<p>Die Basis, die emotionale Grundlage solch m\u00e4nnlichen Verhaltens ist Aggression. &#8220;`Hinter einer Vergewaltigung\u00b4, sagen Uta Boyksen, 38, Diplom-Psychologin, und Gudrun Ortmann, 46, Diplom-P\u00e4dagogin, vom Hamburger &#8220;Notruf f\u00fcr vergewaltigte Frauen und M\u00e4dchen&#8221; in einem SPIEGEL-Interview, stecke `der Wunsch, Macht und Gewalt auszu\u00fcben\u00b4, nicht der nach sexueller Befriedigung. (Spiegel 11\/1991)<br \/>\nSuchen wir nach den Wurzeln dieser Aggression, so lassen diese sich sicherlich im m\u00e4nnlichen Testosteron, in einem r\u00fcckst\u00e4ndigem Wertesystem (\u201eDie wollen es doch auch..!\u201c) und einem frauenverachtenden Umfeld finden.<br \/>\nEinen Teil der Ursachen m\u00e4nnlicher Aggression allerdings hat die Gesellschaft bislang ausgeblendet: Neben der Verachtung spielen auch m\u00e4nnlicher Hass und Zorn auf Frauen eine wesentliche Rolle, die sich im Sexismus der M\u00e4nner gegen Frauen bahn brechen. Sicherlich nicht bei Herrn Br\u00fcderle- aber die bei #aufschrei getwitterten \u00dcbergriffe haben ja zum Teil ein ganz anderes Kaliber &#8211; was uns eben erschrickt!<br \/>\nNur: Warum hassen manche M\u00e4nner Frauen, warum sind sie SO zornig?<\/p>\n<p>Schauen wir uns M\u00e4nner doch mal an: Wie werden denn M\u00e4nner in den letzten Jahren betrachtet, dargestellt? Wie ist denn das Bild vom Mann in der Gesellschaft?<\/p>\n<p>Der Mann, er ist j\u00e4mmerlich, es ist erb\u00e4rmlich, es ist schlecht, er wird multimedial gering gesch\u00e4tzt, besser: verachtet. Und das ist mittlerweile ganz selbstverst\u00e4ndlich:<br \/>\nAls das SCUM Manifest erschien, war man noch etwas entsetzt, weil Valerie Solanas Andy Warhol umzubringen versucht hatte. Dennoch wurde das Buch in der Frauenbewegung Kult, denn sie schrieb: &#8220;Der Mann ist eine biologische Katastrophe: Das (m\u00e4nnliche) y-Gen ist ein unvollst\u00e4ndiges (weibliches) x-Gen, d.\u00a0h., es hat eine unvollst\u00e4ndige Chromosomenstruktur. Mit anderen Worten, der Mann ist eine unvollst\u00e4ndige Frau, eine wandelnde Fehlgeburt, die schon im Genstadium verk\u00fcmmert ist. Mann sein hei\u00dft, kaputt sein; M\u00e4nnlichkeit ist eine Mangelkrankheit, und M\u00e4nner sind seelische Kr\u00fcppel.&#8221; Und weiter: &#8220;Ich\u00a0m\u00f6chte\u00a0einen\u00a0Mann\u00a0zu einer\u00a0blutigen Masse gepr\u00fcgelt\u00a0sehen, mit einem hochhackigen Schuh in seinen Mund gerammt wie ein Apfel in dem Maul eines Schweins.\u201c Dieses Manifest wurde in der Frauenbewegung hoch gefeiert, die taz ver\u00f6ffentlichte Kommentare: \u201eEs (das Manifest) sollte wie eine Bibel in den Hotelzimmern der Welt liegen.&#8221; (Jenny H\u00f6gstr\u00f6m, &#8220;Sydsvenskan&#8221;.) &#8220;&#8216;SCUM&#8217; ist das brillanteste feministische Buch, das in unserer Zeit auf Schwedisch erschienen ist.&#8221; (Maria-Pia Bo\u00ebthius, &#8220;ETC&#8221;.)<br \/>\n&#8211; Wo gab es Vergleichbares, ein Manifest zur Vernichtung der Frau, in der aktuellen M\u00e4nnerbewegung gegen Frauen?  Nirgends. (Komme mir bitte jetzt keiner mit der Hexenjagd!)<br \/>\nSeitdem aber ist M\u00e4nnerbashing weniger k\u00f6rperlich, daf\u00fcr verbal aggressiv und damit \u201egesellschaftsf\u00e4hig\u201c: B\u00fccher wie \u201eNur ein Toter Mann ist ein guter Mann\u201c, (Die \u201ehumorvolle\u201c Variante) bis zu Hanna Rosins \u201eThe End of Men\u201c schreiben Frauen gegen den Mann. &#8211; Vergleichbares von der M\u00e4nnerseite? Fehlanzeige. Denn \u201eMedusa schenkt man keine Rosen\u201c (Michail A. Xenos) oder \u201eSind Frauen bessere Menschen?\u201c von Arne Hoffmann wenden sich nicht gegen die Frauen insgesamt, sondern gegen die Irrt\u00fcmer in der Frauenbewegung. Von der \u201eMacht\u201c einer M\u00e4nnerbewegung in Deutschland kann man nicht anders- man muss schweigen. Es gibt sie nicht.<br \/>\nDie Verherrlichung weiblicher Macht durch die Medien, etwa in der Forderung nach Quoten, blendet komplett aus, das Machtstrukturen geschlechtsunabh\u00e4ngig sind, und Frauen, sobald sie Macht haben, genau so agieren, um die Macht zu wahren, wie M\u00e4nner! \u201eViele Frauen haben kein Bewusstsein f\u00fcr die eigene Aggression\u201c (Dr. Barbara Kiesling auf cuncti.net) Das, bezogen auf h\u00e4usliche Gewalt, gilt auch f\u00fcr die F\u00fchrungskraft der Frauen. Ihre Erfahrung als Leiterin eines frauendominierten Unternehmens.<br \/>\n\u201eDas renommierte IFAK-Institut kam in einer Befragung von 664 Arbeitnehmern beiderlei Geschlechts zu dem Ergebnis, dass Frauen keine besseren Chefs sind als M\u00e4nner. Das Gros der geschlechtervergleichenden F\u00fchrungsforschung ist der Meinung, dass es zwischen Mann und Frau keine signifikanten Unterschiede im F\u00fchrungsverhalten gibt. Auch zeigen empirische Forschungen keinen starken und konsistenten Zusammenhang zwischen F\u00fchrungsstilen und F\u00fchrungserfolg. Das Unternehmen \u201eProfilingvalues\u201c, hat im Zeitraum von Juni 2009 bis M\u00e4rz 2011 die Antworten von 1.803 Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4ften m\u00e4nnlichen und weiblichen Geschlechts (734 Frauen und 1.069 M\u00e4nner) aus 250 Unternehmen analysiert. Das Fazit: \u201eM\u00e4nner und Frauen sind in allen Dimensionen prinzipiell gleich gut geeignet, gehobene Positionen im Berufsleben auszuf\u00fcllen.\u201c (Prof. Dr. Walter Simon, cuncti.net)<br \/>\nM\u00e4nnerfeindlichen Kolumnisten wie Silke Burmester oder Sybille Berg wird auf SPON fortgesetzt ein Forum geboten, in dem sie ihrem M\u00e4nnerhass, mindestens M\u00e4nnerverachtung freien Lauf lassen. &#8211; Im Gegenzug, M\u00e4nner, die fortgesetzt frauenverachtende Kolumnen schreiben, in Mainstream- Medien- wo sind die?<br \/>\nWas vor 30 Jahren noch undenkbar war: Jugendliche Amokl\u00e4ufer- alles Jungs! Wogegen rebellieren sie, wogegen laufen sie Sturm? Prof. Walter Hollstein analysierte: \u201eErfurt, Nickle Mines, Emsdetten, Tuusula und Kauhajoki, Winnenden oder Newtown \u2013 das sind St\u00e4tten der in ihrer Schrecklichkeit eindr\u00fccklichsten Amokl\u00e4ufe der vergangenen zehn Jahre. Auff\u00e4llig ist zweierlei: die Tatorte sind allesamt Schulen, die T\u00e4ter allesamt junge M\u00e4nner. Diese beiden Konstanten m\u00fcssen zusammenh\u00e4ngend betrachtet werden. Schule ist f\u00fcr viele Jungen in den letzten Jahren zu einem Horror-Trip geworden. Sie f\u00fchlen sich dort unwohl, nicht ernst genommen und schlechter benotet als M\u00e4dchen. Der Hamburger Lehrer Frank Beuster spricht von einer \u201eJungenkatastrophe\u201c, die amerikanische Philosophin Christina Hoff Sommers vom Schul-\u201eKrieg gegen die Jungen\u201c. \u2026 \u201eWir haben es mit einer sozialen Krankheit zu tun; sie hei\u00dft: unreife M\u00e4nnlichkeit\u201c. All diejenigen, die sich heute nicht mehr \u201eeinkriegen\u201c, h\u00e4tten keine Chance gehabt, M\u00e4nnlichkeit sinnvoll zu erfahren. \u201eEs wurden ihnen nur negative Klischees vom Mann gezeigt \u2013 von \u00fcberbesch\u00fctzenden M\u00fcttern, die sich beim Sohn \u00fcber den Vater beschwerten, und sp\u00e4ter von den Feministinnen\u201c. Nun \u201elaufen sie als alt gewordene Buben herum und sind tickende Zeitbomben.. .. Der 18-j\u00e4hrige Amokl\u00e4ufer von Emsdetten bringt es in seinem Abschiedsbrief lakonisch auf den Begriff: `Das Einzigste, was ich intensiv in der Schule beigebracht bekommen habe, war, dass ich ein Verlierer bin.\u00b4\u201c (Tagesspiegel v. 17.12.2012) Auffallend oft sind LehrerINNEN die gezielt gesuchten Opfer. (rp-online.de)<\/p>\n<p>Es ist enorm wichtig klar zu stellen, dass es bei dieser Aufstellung ausdr\u00fccklich NICHT gegen Gleichberechtigung und Emanzipation an sich geht! Sondern hier soll gezeigt werden, wie der Geburtsfehler der Emanzipation, der Abwertung des eigenen Geschlechtes- und in der Folge, auch des anderen Geschlechtes eine entsetzliche Fehlentwicklung in der Gesellschaft genommen haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sexismus f\u00fcr M\u00e4nner hier: 1.) Sexismus- Aggression Ursachensuche 2.) Geschlechterdebatte: Vom Geburtsfehler zur gesellschaftlichen Krankheit 3.) Was heilt: Der gesunde Selbstwert, die Achtung von Mann und Frau (1.) Sexismus- Aggression Ursachensuche Auch wenn die 80.000 tweets bei #aufschrei nicht alle Opfer waren- es ist ein Alarmsignal. 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