{"id":2073,"date":"2023-04-10T14:35:00","date_gmt":"2023-04-10T12:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/iuaviabelfjea.byteway.dev\/?p=2073"},"modified":"2023-04-11T20:42:10","modified_gmt":"2023-04-11T18:42:10","slug":"corona-aufarbeitung-des-versagens-von-politik-und-medien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maennerschmie.de\/index.php\/2023\/04\/10\/corona-aufarbeitung-des-versagens-von-politik-und-medien\/","title":{"rendered":"Corona &#8211; Aufarbeitung des Versagens von Politik und Medien"},"content":{"rendered":"<p>Beitr\u00e4ge zur Kritik<\/p>\n<p>1. Juristisch<\/p>\n<p>2.Internationale Quellen<\/p>\n<p>3. Medien<\/p>\n<p>4. Wissenschaft vs. Bauchgef\u00fchl<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1. Juristische Fragen<\/p>\n<p>Hat die Justiz funktioniert? Nein!<\/p>\n<p>https:\/\/youtube.com\/shorts\/EUGlnQLDGlY?feature=share<br \/>\nAuch nicht, noch nicht einmal das Verfassungsgericht! Tut es das wenigstens jetzt?<\/p>\n<p>Nein, hier der Frontbericht:<br \/>\n\u201eWas passiert bei Gericht und Staatsanwaltschaft?\u201c<\/p>\n<p>https:\/\/gloria.tv\/share\/m2iVFXA2WeJq3Zd4ZQUrwQtCt<\/p>\n<p>MWGFD Pressekonferenz v. 15.3.22<br \/>\nderselbe<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" title=\"MWGFD-Pressekonferenz vom 15.03.23 - Genbasierte \u201eImpfstoffe\u201c-Das Pharmaverbrechen des Jahrhunderts?\" src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v2axzqo\/#?secret=L4sFkYO7UA\" data-secret=\"L4sFkYO7UA\" width=\"1920\" height=\"1080\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Folgen?!\u00a0<strong>Strafanzeigen gegen den \u00f6ff. Dienst<\/strong><br \/>\nEs mu\u00df HAGELN! Der Machtmissbrauch<br \/>\ndes \u00f6ffentlichen Dienstes im Zuge der CoronaMassnahmen, zB<br \/>\nder Leiter der GesundheitsBeh\u00f6rden,<br \/>\nder Schulleiter gegen\u00fcber den Kindern und der Krankenhausleitungen gegen\u00fcber den gebrechlichen Alten \u2013 die mediale Emp\u00f6rung reicht nicht aus.<br \/>\nSeit 2022 wird immer klarer: https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/mrna_impfstoffe_die_katastrophalen_folgen_werden_sichtbar<br \/>\nHabt Ihr Euch die Anordnungen aufbewahrt? DAS sind die Beweise!<br \/>\nDas muss strafrechtliche Konsequenzen haben.<br \/>\nSonst drehen die Verantwortlichen bei der n\u00e4chsten Gelegenheit wieder auf und die Daumenschrauben noch enger zu! (China) Medien, Politik und Justiz sind unangreifbar- ABER:<br \/>\nIn meinen Augen schuldig sind die Leiter von Gesundheitsbeh\u00f6rden und alle Schulleiter gegen\u00fcber den ihnen Schutzbefohlenen: Kindern, sowie alle Leiter von Kliniken und Altersheimen, die alte, kranke und Gebrechliche von ihren Verwandten fern gehalten haben und somit psychische MissHandlungen begangen haben, wegen Misshandlung Schutzbefohlener<br \/>\n(Paragraph 225 Strafgesetzbuch).<\/p>\n<p>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Misshandlung_von_Schutzbefohlenen?wprov=sfti1<\/p>\n<p>Die Folgen: Als Beamte verlieren sie bei Verurteilungen ihren BeamtenStatus und Anspr\u00fcche auf Pensionen.<br \/>\nIch suche noch den Strafverteidiger, der die entsprechende Strafanzeige vorbereitet.<\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"s977nNoWJv\"><p><a href=\"https:\/\/netzwerkkrista.de\/2023\/03\/10\/was-hindert-die-aufarbeitung-der-corona-politik\/\">Was hindert die Aufarbeitung der Corona-Politik?<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;Was hindert die Aufarbeitung der Corona-Politik?&#8220; &#8212; KRiStA \u2013 Netzwerk Kritische Richter und Staatsanw\u00e4lte n.e.V.\" src=\"https:\/\/netzwerkkrista.de\/2023\/03\/10\/was-hindert-die-aufarbeitung-der-corona-politik\/embed\/#?secret=cnVCf0xNCr#?secret=s977nNoWJv\" data-secret=\"s977nNoWJv\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<p>Milos Matuscheck arbeitet Strafrecht auf gegen K. Lauterbach<\/p>\n<p>https:\/\/www.freischwebende-intelligenz.org\/p\/tatort-gesundheitsministerium<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gefunden bei Dr Christoph von Gamm\ufffc:<\/p>\n<p>\u201eWas sich im Verlauf dieser ganzen Corona-Lockdowns gezeigt hat: Der Staat hat zu &#8211; unberechtigten &#8211; totalit\u00e4ren Ma\u00dfnahmen gegriffen hat und eine imagin\u00e4re Gefahr hochgespielt hat, um eine Agenda durchzusetzen. Anstatt die Pflicht zur Remonstration wahrzunehmen, lie\u00dfen Beamten dann auch noch Dissidenten verhaften, die T\u00fcre eintreten, mit Wasserwerfern und Tr\u00e4nengas beschie\u00dfen und niederkn\u00fcppeln. Jedoch, <b>es herrscht nicht nur das RECHT auf Remonstration, sondern auch die Pflicht. \u00a7 63 BBG (bis 2009 \u00a7 56 BBG) und \u00a7 36 BeamtStG. \u201cBeamte tragen f\u00fcr die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit ihrer dienstlichen Handlungen die volle pers\u00f6nliche Verantwortung.\u201d ( \u00a7 36 BeamtStG).<\/b><\/p>\n<p>Nach den Vorschriften des Beamtenrechts muss der Beamte seine dienstlichen Handlungen auf ihre Rechtm\u00e4\u00dfigkeit pr\u00fcfen. Hat er Bedenken gegen die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit einer Weisung, so muss er seinem unmittelbaren Vorgesetzten gegen\u00fcber remonstrieren, d. h. gegen die Ausf\u00fchrung der Weisung Einw\u00e4nde erheben. Best\u00e4tigt der unmittelbare Vorgesetzte die Anweisung und sind die Bedenken des Beamten nicht ausger\u00e4umt, so muss sich der Beamte an den n\u00e4chsth\u00f6heren Vorgesetzten wenden. Der Beamte hat hier keinen Ermessensspielraum. Best\u00e4tigt auch der n\u00e4chsth\u00f6here Vorgesetzte (der Vorgesetzte des Vorgesetzten des remonstrierenden Beamten) die Anordnung, so muss der Beamte sie ausf\u00fchren. Diese Gehorsamspflicht trifft den Beamten allerdings dann nicht, wenn er durch die Befolgung der Weisung eine Straftat oder Ordnungswidrigkeit begehen w\u00fcrde.<br \/>\nKurz gesagt: <b>Beamte, die diese Remonstration NICHT nachweisen (!) k\u00f6nnen, sind disziplinarrechtlich zu belangen.<\/b><\/p>\n<p>Es sollte sich herumgesprochen haben, da\u00df es keinen Befehlsnotstand gibt.<\/p>\n<p>Schlu\u00dfendlich: Ich w\u00fcnsche nicht, da\u00df JEDER Beamte, der NICHT remonstriert hat, aus dem Beamtenverh\u00e4ltnis entlassen und die Pension weggenommen wird. Gleichzeitig bleibt mir jedoch in dem Ausma\u00df des erlebten Totalitarismus wenig anderer Spielraum \u00fcbrig, als das letztenlich einzufordern. Es ist das einzig Richtige.\u201c<\/p>\n<p>STAATSVERBRECHEN! Die Zusammenstellung:<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Der Ankla\u0308ger Dr. Frank\" width=\"648\" height=\"365\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/0xg2lA93yRc?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><br \/>\nhttps:\/\/youtu.be\/xe75xuBkpgQ<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>2. Internationale Quellen<\/b><\/p>\n<p>Ob mit oder ohne internationale Abstimmung der WHO \u2013 Regierungen, die ihr Volk derma\u00dfen misshandeln, haben eine Revolution, gerne nach franz\u00f6sischem Vorbild sich verdient.\ufffc<br \/>\n<strong>Deutschland<\/strong> hat das Corona-Papier\u00a0von Stephan Kohn<br \/>\nhttps:\/\/www.achgut.com\/artikel\/panik_wie_bestellt_ein_neuer_blick_auf_die_affaere_stephan_kohn<br \/>\n<b>England<\/b> hat die lockdown Files des Matt Hancock<br \/>\nhttps:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus244088799\/Grossbritannien-Die-verstoerenden-Details-der-Lockdown-Files.html<\/p>\n<p>In <strong>der Schweiz<\/strong> wurde Strafanzeige gegen die Zulassungsbeh\u00f6rde gestellt. \u201eEs geht buchst\u00e4blich um Leben und Tod!\ufffc\u201c https:\/\/auf1.tv\/elsa-auf1\/strafanzeige-gegen-zulassungsbehoerde-es-geht-buchstaeblich-um-leben-und-tod\/?ac=1&amp;lc=1<br \/>\nDazu die Best\u00e4tigung vom Bestatter:<br \/>\nhttps:\/\/fassadenkratzer.wordpress.com\/2023\/03\/17\/lies-britische-regierung-100-000-altere-menschen-in-pflegeheimen-einschlafern\/<\/p>\n<p>Und die <strong>USA<\/strong> die Pfizer Files- zusammengefasst hier:<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Die Pfizer Files\" width=\"648\" height=\"365\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/QbaAuULZxH8?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Da Staatsanw\u00e4lte und Richter in Deutschland zumindest weisungsgebunden an das Justizministerium sind, halte ich die juristische Aufarbeitung f\u00fcr nicht weitgehend genug.\ufffc<br \/>\nSo sehr ich mich \u00fcber den Versuch freue!<\/p>\n<p>Wie weit ist Rechtsanwalt Dr Rainer F\u00fcllmich mit seiner Sammelklage bisher gekommen?\ufffc<br \/>\n\u2026?<br \/>\nHier \u201ewerden Sie wirklich geholfen\u201c:<br \/>\n\ufffc https:\/\/ru.law\/schadensersatz-bei-impfschaeden\/<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>3. Medien<\/strong><\/p>\n<p>Angesichts der unfassbaren Arroganz und Hybris hier:<\/p>\n<p>https:\/\/www.zeit.de\/gesundheit\/2023-04\/corona-massnahmen-pandemie-ende (ES GIBT KEINEN GRUND ZUR BUSSE)<\/p>\n<p>fordere ich\ufffc<br \/>\n<strong>Abrechnung mit den Medien<\/strong><\/p>\n<p>Dirk Engelhardt #BerlinerZeitung 6. 4. 23<\/p>\n<p>\u201eDass Ungeimpfte massiv von den Medien diskriminiert wurden, daran erinnert man sich nur allzu gut. Die schneidenden Headlines blieben im Ged\u00e4chtnis haften. Eine kleine Auswahl der Titel: \u201eKeine R\u00fccksicht auf die R\u00fccksichtlosen\u201c (Stern), \u201eEine Diskriminierung von Ungeimpften ist ethisch gerechtfertigt\u201c (Die Zeit), \u201eWer sich nicht an eine Impfpflicht h\u00e4lt, darf nicht mit einer Geldstrafe davonkommen\u201c (Handelsblatt), \u201eUngeimpfte sollen finanzielle Konsequenzen sp\u00fcren\u201c (Wirtschaftswoche).<br \/>\nDer d\u00e4nische Politikwissenschaftler Michael Bang Petersen untersuchte die Diskriminierung von Ungeimpften w\u00e4hrend der Pandemie. Und kam zu schockierenden Ergebnissen: In den meisten L\u00e4ndern bef\u00fcrwortete ein signifikanter Anteil der Geimpften den Ausschluss von Ungeimpften aus famili\u00e4ren Beziehungen. \u201eUmgekehrt galt dies aber nicht\u201c, so Petersen in einem Interview mit der Neuen Z\u00fcrcher Zeitung, \u201eUngeimpfte zeigten in der Regel keine diskriminierenden Einstellungen gegen\u00fcber Geimpften.\u201c<br \/>\nDer Medienjournalist Timo Rieg aus Bochum hat die Berichterstattung \u00fcber Corona von Anfang an als katastrophal wahrgenommen. \u201eWie bei einem schrecklichen Unfall wollte ich nicht glauben, was ich da sehe und h\u00f6re\u201c, so Rieg. \u201eAber ich war sicher, dass gen\u00fcgend Menschen \u201aAlarm\u2018 rufen w\u00fcrden \u2013 vom einfachen Radioh\u00f6rer bis zum Medienforscher \u2013, so dass sich bald etwas \u00e4ndern w\u00fcrde.\u201c<br \/>\nDoch falsch gedacht. Es geschah kaum etwas, musste Rieg resigniert feststellen. Im Gegenteil, die wenigen honorigen Journalismusforscher, die sich zun\u00e4chst ge\u00e4u\u00dfert hatten, wurden alsbald stumm. Mit Journalistenkritik macht man sich im Journalismus nie Freunde, das wei\u00df Rieg nur zu genau. \u201eDoch mit der Kritik am Corona-Journalismus wurde man sofort als \u201aSchwurbler\u2018 abgestempelt, in einem Ma\u00df, das sofort die Karriere kosten kann.\u201c Nachdem die gesamte Kommunikationswissenschaft praktisch stumm blieb, hat Rieg in einer Fachzeitschrift einen Essay dazu vorgeschlagen, der angenommen wurde.<br \/>\nDarin thematisierte Rieg sein Entsetzen und untermauerte es mit Beispielen aus dem Journalismus. Aus dem Essay wurde dann eine 127 Seiten umfassende Fallsammlung mit ausf\u00fchrlichen Quellenverweisen, die Rieg im M\u00e4rz 2023 als Preprint online stellte. Die Arbeit ist damit noch nicht von Kollegen bewertet worden. Zum Beitrag des RBB \u201eWanderzirkus der Corona-Leugner kommt in die Stadt\u201c bemerkt Rieg, dass Journalisten am Framing aller Kritiker der Corona-Politik als Corona-Leugner und damit der Etikettierung als Realit\u00e4tsverweigerer und L\u00fcgner permanent gearbeitet h\u00e4tten.<br \/>\n\u201e<b>Meilenstein f\u00fcr Einseitigkeit und Verzerrung<\/b>\u201c<br \/>\nRieg h\u00e4lt die Etikettierung f\u00fcr falsch, denn sie treffe nicht auf das Gros der Kritiker zu. Und weiter: \u201eMit einem falschen Begriff wird der komplette Diskurs vergiftet, ja, unm\u00f6glich gemacht\u201c. Riegs Vorschlag: Es w\u00e4re einfach, sachlich zu bleiben, wenn Journalisten ihre Behauptungen BELEGEN w\u00fcrden. Rieg geht nat\u00fcrlich auch auf Fotos ein, die ein nicht unerhebliches Mittel der Corona-Berichterstattung waren.<br \/>\nEines der wirkm\u00e4chtigsten Bilder der Corona-Pandemie zeigte Milit\u00e4rlaster in Bergamo, die S\u00e4rge transportieren sollen. Der Schnappschuss ging um die Welt. Rieg schreibt hierzu: Die Milit\u00e4rlaster waren nicht repr\u00e4sentativ f\u00fcr die Situation in Bergamo, Bergamo war nicht repr\u00e4sentativ f\u00fcr Italien, Italien nicht repr\u00e4sentativ f\u00fcr die globale Pandemie. Und doch hat ein nicht repr\u00e4sentatives Foto eine Stellvertreterrolle f\u00fcr Corona \u00fcbernommen.<br \/>\nHeftige Kritik bringt Rieg an der Berichterstattung von der ersten Berliner Gro\u00dfdemonstration gegen die Corona-Politik an. Er bezeichnet sie als Meilenstein f\u00fcr Einseitigkeit und Verzerrung. In keinem Medium, das er beobachtete, konnte er auch nur das Bem\u00fchen ausmachen, Positionen der klar zu Gegnern der eigenen Meinung erkl\u00e4rten Demonstranten zu vermitteln. Das Weglassen, so Rieg, ist ein starkes Propagandainstrument.<br \/>\nDass es zum Beispiel 2020 nach ersten Daten gar keine \u00dcbersterblichkeit gab, wurde nicht so gro\u00df aufgeh\u00e4ngt und von manchem Redaktionsleiter schlicht ignoriert, schreibt Rieg in seiner Fallsammlung. Gab es dann im ersten Impfjahr eine \u00dcbersterblichkeit, insbesondere mehr Corona-Tote, wird auf offene Recherche verzichtet. Wo aber Korrelationen in die Geschichte passen, ist nichts zu weit hergeholt, etwa der Zusammenhang zwischen AFD-W\u00e4hlerschaft und Todesf\u00e4llen.<br \/>\nHervorgehoben, so erinnert Rieg, wurden in den Zeitungen t\u00e4glich die Infektions-, Hospitalisierungs- und Sterbezahlen. Diese k\u00f6nnen zwar auf lange Zeitreihen eine Entwicklung anzeigen und damit einen Wert an sich haben, ben\u00f6tigen aber ansonsten und zur Einsch\u00e4tzung ihrer Relevanz immer einen Kontext. Und der, so Rieg, fehlte praktisch immer. Rieg musste im Laufe der Pandemie aber beobachten, dass die Berichterstattung nicht besser wurde. Und Reaktionen auf seine Kritik? Da muss Rieg passen.<br \/>\n\u201eEs gab bisher keine nennenswerten Reaktionen, nur ein Forscherteam hat auf die Fallsammlung verwiesen.\u201c Es gab keine Nachfragen, keine Hinweise auf Fehler, keine Diskussion. \u201eWeder im Journalismus noch in der Journalistik sehe ich ein gr\u00f6\u00dferes Interesse, sich mit dem zu besch\u00e4ftigen, was schiefgelaufen ist\u201c, sagt Rieg. Er vermisst die Selbstkritik in den Medien. Und wenn doch Fehler eingestanden werden, dann nach dem Motto: \u201eWir konnten ja nicht anders, wir wussten es nicht besser, es war eine extreme Notlage.\u201c<br \/>\nBerichterstattung oft schwarz-wei\u00df<br \/>\nSelbst die Journalismusforschung argumentiere teilweise so, hat Rieg beobachtet. \u201eDavon kann ich allerdings nichts gelten lassen. Der Journalismus h\u00e4tte schlicht gewissenhaft nach den alt-bekannten Regeln seine Arbeit tun sollen, dann h\u00e4tten wir sicher ganz andere drei Jahre erlebt\u201c, ist sich Rieg sicher. Riegs Eindruck ist es, dass s\u00e4mtliche Qualit\u00e4tsdefizite au\u00dferhalb von Corona in \u00e4hnlichem Ma\u00dfstab bestehen. \u201eVielleicht bin ich auch \u00fcber die Jahre besonders kritisch geworden, aber ich sehe \u00fcberall Fehler, Verzerrungen, Unvollst\u00e4ndigkeiten. Und das Schlimme ist: es interessiert kaum.\u201c<br \/>\nRieg hat in seiner Fallsammlung auch Beispiele zum Korrekturverhalten. Sie zeugen seiner Meinung nach allerdings nicht davon, dass es im Journalismus ein ausgepr\u00e4gtes Erkenntnisinteresse gibt. \u201eNachfragen zu einzelnen Beitr\u00e4gen bei den Autoren bleiben meist unbeantwortet. Das alles ist sehr unerquicklich\u201c, so Rieg.<br \/>\nIm Deutschlandfunk Kultur \u00e4u\u00dferte sich Rieg zu den Querdenkern. \u201eZu den Opfern der Pandemie geh\u00f6rt auch ein Wort: Querdenken. Das galt mal als Tugend und Ausweis kritischen Geistes. Jetzt ist das Wort in Misskredit geraten\u201c, teasert der Sender seinen Beitrag. Die Umdeutung des Begriffes geschah im Zuge einer Schwarz-Wei\u00df-Verzerrung von Gut und B\u00f6se, die in den letzten drei Jahren epidemische Ausma\u00dfe annahm.<br \/>\nSelbst Virologen und Epidemiologen wurden in Gut und B\u00f6se eingeteilt, die einen zum Team Vorsicht geh\u00f6rend, die anderen \u201eden Querdenkern nahe stehend\u201c. Der Deutsche Journalistenverband (DJV), auf Qualit\u00e4tsdefizite zur Corona-Berichterstattung befragt, h\u00e4lt Arbeiten wie die von Timo Rieg f\u00fcr irrelevant. \u201eDass es M\u00e4ngel in der Berichterstattung \u00fcber die Corona-Pandemie gab, liegt nur schon deshalb auf der Hand, weil noch nie in der j\u00fcngeren Geschichte eine Pandemie mit so verheerenden Auswirkungen \u00fcber die Gesellschaften hereingebrochen ist\u201c, gibt Sprecher Hendrik Z\u00f6rner bekannt.<br \/>\nEr gibt zu bedenken, wie hilflos und fachfremd Journalisten waren: \u201eDa mussten sich Journalisten und Redaktionen erst einmal sortieren und auf die f\u00fcr sie v\u00f6llig neue Situation einstellen. Anders als der Verfasser der Studie, Timo Rieg, bin ich jedoch der Meinung, dass sich die deutschen Journalisten in ihrer \u00fcberw\u00e4ltigenden Mehrheit die gr\u00f6\u00dfte M\u00fche gegeben haben, die Menschen gut und umfassend zu informieren.\u201c<br \/>\nZ\u00f6rner fand das Krisenmanagement gelungen: \u201eFehler, Pannen und gelegentliche Verst\u00f6\u00dfe gegen journalistische Grundregeln sind durchweg zeitnah benannt und diskutiert worden. Das war gut und notwendig. Das funktionierende Korrektiv ist der Deutsche Presserat, f\u00fcr den Corona erwartungsgem\u00e4\u00df auch ein Thema war. Dar\u00fcberhinaus sehe ich keine Notwendigkeit, dass wir als Gewerkschaft und Berufsverband der Journalisten Kritik an den Kollegen \u00fcben, die zum Teil \u00dcbermenschliches geleistet haben.\u201c<br \/>\nDas klingt nun so, als w\u00e4re es anma\u00dfend, an hart arbeitenden Menschen an Rechner und Telefon \u00fcberhaupt Kritik zu \u00fcben. Rieg ist vom Statement des DJV irritiert: \u201eWenn Z\u00f6rner sagt, das funktionierende Korrektiv sei der Presserat, meint er das sicherlich nicht wirklich so \u2013 denn damit w\u00fcrde er ja den Medienjournalismus ignorieren, der viel eher in den DJV passt als der Presserat, der immerhin zur H\u00e4lfte aus Verlegern besteht.\u201c<br \/>\nDas ist ein Beitrag, der im Rahmen unserer Open-Source-Initiative eingereicht wurde. Mit Open Source gibt der Berliner Verlag freien Autorinnen und Autoren sowie jedem Interessierten die M\u00f6glichkeit, Texte mit inhaltlicher Relevanz und professionellen Qualit\u00e4tsstandards anzubieten. Ausgew\u00e4hlte Beitr\u00e4ge werden ver\u00f6ffentlicht und honoriert.\u201c (gefunden bei Sandra Kristin Meier)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>4. Wissenschaft vs \u00a0Bauchgef\u00fchl\u00a0<\/b><\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"Wj7SG8RwUx\"><p><a href=\"https:\/\/www.ida-hd.de\/bauchgefuehle\/\">Bauchgef\u00fchle<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;Bauchgef\u00fchle&#8220; &#8212; Initiative f\u00fcr Demokratie und Aufkl\u00e4rung\" src=\"https:\/\/www.ida-hd.de\/bauchgefuehle\/embed\/#?secret=VmEwCvdeiT#?secret=Wj7SG8RwUx\" data-secret=\"Wj7SG8RwUx\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beitr\u00e4ge zur Kritik 1. Juristisch 2.Internationale Quellen 3. Medien 4. Wissenschaft vs. Bauchgef\u00fchl &nbsp; 1. Juristische Fragen Hat die Justiz funktioniert? 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