{"id":1790,"date":"2020-12-05T14:44:44","date_gmt":"2020-12-05T13:44:44","guid":{"rendered":"https:\/\/iuaviabelfjea.byteway.dev\/?p=1790"},"modified":"2021-06-14T11:23:06","modified_gmt":"2021-06-14T09:23:06","slug":"warum-frauen-meckern-muessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maennerschmie.de\/index.php\/2020\/12\/05\/warum-frauen-meckern-muessen\/","title":{"rendered":"Warum Frauen meckern &#8211; m\u00fcssen"},"content":{"rendered":"\n<p>&#8220;<em>Heirate oder lass es bleiben- du wirst beides hassen<\/em>&#8221; (sinngem\u00e4\u00df Sokrates)  Er mu\u00dfte es wissen- seine Frau war die Mutter aller Zicken: Xanthippe.<br>Sie nerven. Laufend, immer, lebenslang, versuchen sie an uns herum zu erziehen.<br>Ich denke eine Haltung gefunden zu haben, damit umzugehen:<br>Um sie zu verdeutlichen, nutze ich die \u00dcbertreibung. Stellen wir uns eine wilde M\u00e4nnerrunde, GANZ OHNE Frauen vor, Barbaren oder ein Fu\u00dfball- Saufgelage, ein Eishockey- oder Rugby- Team nach dem Spiel. Wir lieben es, unter uns zu sein, exzessiv, haltlos, wild: da wird geflucht, gep\u00f6belt, gegr\u00f6hlt, beleidigt, ger\u00fclpst, gesoffen und gefurzt, da\u00df &#8220;die Schwarte kracht&#8221;, herrlich. <br>Aber auch unkultiviert. K\u00e4me jetzt eine Frau in den Raum- sie w\u00fcrde st\u00f6ren und w\u00e4re entsetzt. So will und wird kein Mann sich seiner Liebsten gegen\u00fcber benehmen. Warum auch?!<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>DAS WEIBLICHE IN UNS KULTIVIEREN<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was will die Frau? Den besseren Mann, oder, wie Bernhard Ludwig feststellte: &#8220;<em>Die Frauen wollen uns \u00e4ndern, und wir bleiben, wie wir sind. Und wir M\u00e4nner wollen, dass die Frauen bleiben wie sie sind und ,&#8230;<\/em>&#8221; (Sexualkabarett: Anleitung zur sexuellen Unzufriedenheit)<br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"800\" src=\"https:\/\/iuaviabelfjea.byteway.dev\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/conversation.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1805\" srcset=\"https:\/\/maennerschmie.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/conversation.jpg 640w, https:\/\/maennerschmie.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/conversation-240x300.jpg 240w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Und das hat sein GUTES! N\u00e4mlich die Chance, das Beste aus uns zu machen.<br>Nat\u00fcrlich war es das, was auch unsere Eltern wollten, und es hat uns genau so genervt. Denn diese hatten oft ein Ideal, das mit unseren Talenten, Veranlagungen und Chancen wenig zu tun hatte. Und die Pubert\u00e4t diente dazu, uns von diesen Anspr\u00fcchen und Fremdsteuerung zu l\u00f6sen, unseren EIGENEN Weg zu finden. Und das haben wir getan- und der soll jetzt wieder &#8220;falsch&#8221; sein? NO WAY, k\u00f6nnte Mann sagen.<br>Das pubert\u00e4re &#8220;ich will so bleiben, wie ich bin&#8221; und &#8220;Ich lasse mich nicht verbiegen&#8221; ist ein kleiner Tod: Die Chance des Mannes, etwas, n\u00e4mlich MEHR aus sich zu machen, das beste in ihm zu entwickeln, das in ihm schlummert, f\u00fcr sich selbst, und wenn er denn will: f\u00fcr die Gesellschaft, um &#8211; was zu tun &#8230;?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"640\" src=\"https:\/\/iuaviabelfjea.byteway.dev\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/i-can-T-Radieren.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1809\" srcset=\"https:\/\/maennerschmie.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/i-can-T-Radieren.jpg 640w, https:\/\/maennerschmie.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/i-can-T-Radieren-300x300.jpg 300w, https:\/\/maennerschmie.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/i-can-T-Radieren-150x150.jpg 150w, https:\/\/maennerschmie.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/i-can-T-Radieren-270x270.jpg 270w, https:\/\/maennerschmie.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/i-can-T-Radieren-230x230.jpg 230w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Tats\u00e4chlich sehe ich nach der Pubert\u00e4t und der L\u00f6sung vom Elternhaus die Beziehung MIT der Frau als Chance zu weiteren H\u00e4utungen. So wie die Schlange im Lauf Ihres Lebens w\u00e4chst und dazu ihre zu klein gewordene Haut immer wieder abstreift, so k\u00f6nnen wir auch in diesem Wachstum &#8220;alte Haut&#8221; abstreifen. Das k\u00f6nnen zum einen Verhaltensmuster sein, die destruktiv, aus der (pubert\u00e4ren) Ablehnung, zB gesellschaftlicher Konventionen oder auch unsere eigenen Muster: Faulheit, Launenhaftigkeit, etc sein.<br><br>Konkret: unser ungekl\u00e4rtes Verh\u00e4ltnis zu intensiven Gef\u00fchlen, besonders den sog. &#8220;schlechten Gef\u00fchlen&#8221;, wie Wut, Aggression, Traurigkeit, Angst sind Ans\u00e4tze, die es zu bearbeiten gilt. Denn das sind, &#8211; \u00dcberraschung! &#8211; spezifisch weibliche ANTeile unserer Pers\u00f6nlichkeit. Solange diese Gef\u00fchle uns unbekannt sind, haben wir sie nicht nur nicht &#8220;im Griff&#8221;, sondern \u00fcberfallen sie uns, ohne dass wir wissen, wie wir M\u00e4nner damit umgehen k\u00f6nnen. Denn die \u00fcblichen Methoden, wie Unterdr\u00fcckung, Rationalisierung, Verdr\u00e4ngung, machen alles nur noch schlimmer, sie wenden sich als Krankheiten gegen uns, das nennt man dann Psychosomatik.<br>C.G. Jung schrieb \u00fcber das Weibliche in uns M\u00e4nnern: &#8220;<em>Kein Mann n\u00e4mlich so so ganz NUR m\u00e4nnlich, da\u00df er nichts Weibliches in sich bes\u00e4\u00dfe. Tatsache ist vielmehr, da\u00df sehr m\u00e4nnliche M\u00e4nner ein sehr weibliches Gem\u00fctsleben besitzen. Es gilt <\/em>[GALT!]<em> dem Mann als Tugend, weibliche Gem\u00fctsz\u00fcge m\u00f6glichst zu verdr\u00e4ngen, wie es der Frau f\u00fcr unbek\u00f6mmlich gilt <\/em>[GALT!]<em>, ein Mannweib zu sein. Diese Verdr\u00e4ngung weiblicher Z\u00fcge und Neigungen f\u00fchrt nat\u00fcrlich zu deren Anh\u00e4ufung im Unbewussten.<\/em>&#8220;<br>Schlimmer noch: wir wissen nicht, wie wir mit diesen Gef\u00fchlen umgehen k\u00f6nnen, wenn Frauen uns damit konfrontieren und nerven! <br>Wenn Frauen uns also kritisieren, tun sie das, weil sie unzufrieden sind mit  uns. Und, jetzt wird es spannend &#8211; vielleicht haben sie sogar recht mit ihrer Kritik?! Warum ist es denn genau DIESE Frau, die uns mal geliebt hat, die uns mal ganz gro\u00dfartig fand, die jetzt mit genau DIESEN Punkten an uns nervt- sich und uns? Das Gen\u00f6rgel passiert in UNSEREM Leben, kommt von einem der wichtigsten Menschen- und es soll nichts mit uns zu tun haben?! Die Erkl\u00e4rung liefert wieder C.G. Jung: &#8220;<em>&#8230;weshalb der Mann in seiner Liebeswahl \u00f6fters der Versuchung unterliegt, die seiner eigenen ihm unbewu\u00dften Besonderheit seiner Weiblichkeit am besten entspricht, welche die Projektion seiner Seele m\u00f6glichst anstandslos aufnehmen kann.<\/em>&#8221; [!] Wenn es also &#8220;knallt, passt es&#8221;, nur eben auf der unbewu\u00dften Ebene.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>L\u00f6sung<\/strong><br>Mein TIPP: hinschauen. <br>\u201c<em>The first revolution is when you change your mind.<\/em>\u201d  Gil Scott-Heron.<\/p>\n\n\n\n<p>Es sind ja nicht nur \u00c4u\u00dferlichkeiten. Es geht um Kultiviertheit, im Geist, unserer Gedanken. Und im Herzen, das kennen lernen und Kultivieren der Gef\u00fchle: die Chinesen nannten es: den Drachen reiten und sie meinten damit, sich nicht vor den (eigenen und fremden, dunklen) Gef\u00fchlen zu f\u00fcrchten, sondern sie zu beHERRschen, sie aktiv zu benutzen, damit zu &#8220;arbeiten&#8221;. Papst Gregor beschrieb es so: &#8220;<em>Der Geist kann sich mit gr\u00f6\u00dferer Macht dem B\u00f6sen entgegenstellen, wenn ihm der Zorn dienstbar zur Hand geht.<\/em>&#8220;<br>Wir brauchen also auch auf nichts besonders M\u00e4nnliches zu verzichten. Nicht, NIE auf Fu\u00dfball, nicht auf Freunde, nicht das Gebr\u00fcll, nicht auf das, was unsere M\u00e4nnlichkeit, auch als &#8220;Schatten&#8221; ausmacht, auf nichts.<br>Aber nach dem Spiel, dem Bes\u00e4ufnis waschen, duschen, wei\u00dfes Hemd statt Logo- Hoody. Immer ein bi\u00dfchen besser werden. <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.tumblr.com\/blog\/view\/theimpossiblecool\" target=\"_blank\">Gentleman- Style<\/a>. Das baut Selbstwert auf und bringt Respekt und Achtung- nicht nur von Frauen.  Kein Narzissmus, wir sind nicht Francis Ford Coppola: \u201c<em>Work on nothing less than epic scale.<\/em>\u201d <a href=\"https:\/\/www.tumblr.com\/blog\/view\/theimpossiblecool\/search\/francis+ford+coppola\">#francis ford coppola<\/a><a href=\"https:\/\/www.tumblr.com\/blog\/view\/theimpossiblecool\/search\/impossible+cool\">#impossible cool<\/a> <br>Aber finde, schaffe und verfeinere <a href=\"https:\/\/gentlemanuniverse.tumblr.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Dein eigenes Gentleman- Universe<\/a>!<\/p>\n\n\n\n<p>Und Kultur, gemeinsam- wie immer diese GEMEINSAME Kultiviertheit aussieht: DAs bringt SIE dazu, <a href=\"https:\/\/www.tumblr.com\/blog\/view\/universeofchaos\/635653301815410688\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">um Dich herum zu tanzen.<\/a><br>Das auszuleben, das macht die Beziehung zu etwas besonderem, zu etwas Einzigartigem. <br>Dann ist LIEBE sogar etwas buchst\u00e4blich etwas Heiliges.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"272\" src=\"https:\/\/iuaviabelfjea.byteway.dev\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/84ca319d-d96e-4581-b4c5-3a81a0e0a6fa.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-1796\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Quelle: C.G. Jung: &#8220;Die Beziehung zwischen dem Ich und dem Unbewussten&#8221; Kap. 6 Anima und Animus. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Heirate oder lass es bleiben- du wirst beides hassen&#8221; (sinngem\u00e4\u00df Sokrates) Er mu\u00dfte es wissen- seine Frau war die Mutter aller Zicken: Xanthippe.Sie nerven. Laufend, immer, lebenslang, versuchen sie an uns herum zu erziehen.Ich denke eine Haltung gefunden zu haben, damit umzugehen:Um sie zu verdeutlichen, nutze ich die \u00dcbertreibung. 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